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Foxconn hält künftig die Mehrheit an Sharp.
Foxconn hält künftig die Mehrheit an Sharp.

Rettung aus Taiwan: Foxconn übernimmt Sharp

Der taiwanesische Auftragsfertiger Foxconn übernimmt den angeschlagenen japanischen Hersteller Sharp. Dazu erwirbt Foxconn neue Aktien von Sharp, so dass künftig 66 Prozent des japanischen Unternehmens kontrolliert werden.

Man wolle die Profitabilität wieder herstellen und das Geschäft stärken, teilten die beiden Unternehmen mit. Sharp solle wieder weltweit an die Spitze rücken, heißt es weiter. Die Übernahme kostet Foxconn umgerechnet rund drei Milliarden Euro. Beide Unternehmen arbeiten schon seit 2002 zusammen, Sharp liefert etwa Displays für die Produktion des „iPhone“ an Foxconn. Sharp hatte in den vergangenen Jahren mit Schwierigkeiten zu kämpfen, zuletzt meldete Sharp unter anderem eine Verschlechterung der Ertragslage bei der LCD-Produktion, eine Verschlechterung der Situation im chinesischen Markt und Umsatzrückgänge im japanischen Heimatmarkt – und begründete damit die Einwilligung in das niedrigere Angebot von Foxconn.

Kontakt: www.foxconn.com www.sharp-world.com 

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