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Minus im Büromöbelmarkt 2012

  • 01.03.2013
  • Monitor
  • Stefan Syndikus

Nach einem schwachen zweiten Halbjahr schlossen die deutschen Produzenten von Büromöbeln das vergangene Jahr mit einem Umsatzrückgang von 1,0 Prozent ab.

Insgesamt wurden Schreibtische, Schränke, Sitzmöbel und anderes Büromobiliar im Wert von 2,11 Milliarden Euro hergestellt, teilte der Verband Büro-, Sitz- und Objektmöbel (bso) in Wiesbaden mit. „Als Folge der anhaltenden Krise sind vor allem die Absatzmärkte in Südeuropa dramatisch geschrumpft“, erläuterte Hendrik Hund, Vorsitzender des bso, die Marktlage. Hier sei so schnell nicht mit einer Belebung zu rechnen. Positive Vorzeichen gebe es dagegen aus dem nordeuropäischen Raum, aus Russland und dem arabischen Raum. Im Inland ist die Ausgangslage nach Einschätzung Hunds weniger eindeutig: „Hier verzeichnen wir einerseits ein steigendes Interesse an neuen Formen der Büroarbeit und damit eine gestiegene Wertschätzung für Büroeinrichtungen, andererseits verschieben aufgrund der schlechten Wirtschaftsstimmung wieder viele Unternehmen notwendige Investitionen“. Für 2013 sieht der Verband daher keine schnelle Trendwende. Wahrscheinlich sei ein umgekehrter Verlauf zum vergangenen Jahr mit einer negativen Entwicklung im ersten Halbjahr und einer Erholung im Herbst.

Der Verband Büro-, Sitz- und Objektmöbel erhebt bei seinen Mitgliedern regelmäßig aktuelle Zahlen zur Umsatzentwicklung und ermittelt betriebswirtschaftliche Kennzahlen. Die statistischen Zahlen repräsentieren rund 80 bis 85 Prozent der in Deutschland produzierten Büromöbel.

Kontakt: www.buero-forum.de

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