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Deutlicher Rückgang von Kartenbetrügereien

  • 02.06.2008
  • Monitor
  • Jörg Müllers

Die Polizei hat in ihrer jährlichen Kriminalstatistik den deutlichen Rückgang von Betrügereien bei Unterschrift-basierten ec-Karten-Transaktionen festgestellt.

Im vergangenen Jahr wurden noch 28 936 Fälle von ec-Karten-Missbrauch im Lastschriftverfahren registriert. In 2006 waren es noch 41 561 Fälle. Das entspricht einem Rückgang von 30,4 Prozent. Gründe dafür seien neben der vermehrten Kontrolltätigkeit des Handels die Wirkung des vom EHI Retail Institut, dem Hauptverband des Deutschen Einzelhandels (HDE) und der Polizei betriebenen Systems „Kuno“ zum Schutz vor Missbrauch von ec-Karten im Lastschriftverfahren. Bei einer durchschnittlichen Betrugssumme von 290 Euro pro Fall blieb dem Handel eine Schadenssumme von über 3,6 Millionen Euro in 2007 erspart.

„Kuno“ ist die Abkürzung für „Kriminalitätsbekämpfung im Unbaren Zahlungsverkehr unter Nutzung nichtpolizeilicher Organisationsstrukturen“. Die sog. Kuno-Sperrdatei wird mit Informationen über angezeigte Kartendiebstähle/-verluste gefüllt, um den Einsatz dieser Karten in angeschlossenen Unternehmen vor allem des Einzelhandels zeitnah zu verhindern. Neuerdings werden bei „Kuno“ auch Fälle von Kontoeröffnungsbetrug registriert.

Kontakt: www.kuno-sperrdienst.de, www.ehi.org

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