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Papier behält Stellenwert im Büro

Viadesk, Anbieter eines Social Intranets, hat in einer Studie untersucht, ob das papierlose Büro als gleichwertige oder sogar bessere Alternative zur klassischen Arbeit mit gedruckten Dokumenten wahrgenommen wird.

Umfrage zum "papierlosen Büro" in Deutschland und den Niederlanden (Quelle: Viadesk)
Umfrage zum "papierlosen Büro" in Deutschland und den Niederlanden (Quelle: Viadesk)

Die Umfrage wurde zeitgleich in Deutschland und in den Niederlanden mit Arbeitnehmern in Büros durchgeführt. Die Deutschen sind in ihrer Einschätzung zur Zukunft von Dokumenten eher zurückhaltend: 38 Prozent halten die Idee eines papierlosen Büros für realistisch, in den Niederlanden sind dagegen rund 85 Prozent dieser Meinung. Gedruckt wird auch zukünftig, darüber sind sich die Vertreter beider Länder einig: 64 Prozent der Niederländer und 67 Prozent der Deutschen gehen davon aus, dass ein Ausdrucken von Dokumenten weiterhin erforderlich bleiben wird. Dabei zeigen sich aber schon jetzt deutliche Unterschiede in der Anzahl der Ausdrucke der beiden Länder. Die deutschen Teilnehmer gaben im Durchschnitt an, pro Tag 25 Seiten zu drucken. In den Niederlanden kommen pro Person durchschnittlich neun Seiten aus dem Drucker.

Für die Deutschen hat Papier auch einen hohen emotionalen Stellenwert. 46 Prozent der Befragten stimmten der Aussage zu, dass man an den Dokumenten auf dem Schreibtisch sehen kann, was man (noch) zu tun hat, 31 Prozent teilten diese Auffassung nicht. Zwölf Prozent fühlen sich sogar produktiver, wenn sie Papier in der Tasche haben. Trotzdem vereinfacht das papierlose Büro die Arbeit der Befragten deutlich: Für 87 Prozent der Niederländer und 77 Prozent der Deutschen macht die papierlose Arbeit es einfacher, Dokumente zu sichern. Digitale Dokumente können sehr viel einfacher mit anderen geteilt werden, antworteten 93 Prozent der Niederländer und 76 Prozent der deutschen Teilnehmer.

Kontakt: www.viadesk.de

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