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Zukunft des Versandhandels liegt im Internet

Die Versandhandels-Branche befindet sich auf Wachstumskurs. Ihre Zuwachsraten sind im Vergleich zum „Einzelhandel insgesamt“ sogar überdurchschnittlich.

„Das Aus von Quelle ist darum kein Signal für den Zustand der Branche, sondern ein Beispiel für ignorierten Strukturwandel“, unterstreicht Hansjürgen Heinick, Handelsspezialist bei BBE Retail Experts. Der aktuelle BBE-Branchenreport "Versand- und Internethandel" macht deutlich, wie viele Gesichter der Versandhandel heute hat. Komplex geworden ist die Verzahnung der Vertriebsformen untereinander sowie mit anderen Vertriebskanälen. Dabei hat der Handel über das Internet die dominierende Rolle eingenommen. Sogenannte Internet-Pure-Player sind fest etabliert. Immer mehr stationäre Händler sind mit eigenem Shop oder via Plattformen im Internet, und Hersteller vermarkten hier direkt.

So erreichte das im Versand- und Internethandel gehandelte Marktvolumen in 2008 über alle Geschäftsfelder hinweg einen Wert von 25,1 Milliarden Euro Laut dem Marktforschungsunternehmen entspricht dies einem Plus von 5,1 Prozent gegenüber Vorjahr und einem Plus von rund 5,2 Milliarden Euro beziehungsweise 26,2 Prozent gegenüber 2002. Damit hat sich der Versand- und Internethandel wesentlich besser entwickelt als der Einzelhandel insgesamt.

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Klicken zum VergrößernWesentlicher Faktor ist das Internet, wo der Faktor Erlebnis immer wichtiger wird. Spaß am Shopping ist nicht mehr nur dem stationären Handel vorbehalten. Außerdem kaufen Onlinekäufer häufig. Sie sind eher qualitätsorientiert und geben auch mehr aus als die Katalogkäufer. Fazit: Die Zukunft im Versandhandel heißt nach Ansicht der Marktforscher „Online“. Allerdings gibt es natürliche Grenzen wie Preisbereiche, Affinitäten der Verbraucher oder Milieuschranken. Diese geben einen Korridor für das künftige Umsatzpotenzial vor.

Kontakt: www.bbe-retail-experts.de

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