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Kartellamt ermittelt gegen Handelsketten

Das Bundeskartellamt hat offenbar neue Hinweise auf verbotene Preisabsprachen im deutschen Einzelhandel. Hohe Millionenstrafen wären möglich.

Der Sprecher der Wettbewerbsbehörde teilte Ende der vergangenen Woche mit, dass es interne Überlegungen gebe, die bereits zum Jahresanfang eingeleiteten Ermittlungen wegen möglicher Preisabsprachen bei einigen Produktgruppen auf weitere Sortimente auszuweiten. Das Kartellamt hatte bereits im Januar in einer großangelegten Razzia Geschäftsräume von elf deutschen Einzelhandelsunternehmen sowie vier Markenartikelherstellern durchsucht - darunter auch Büros der Handelsketten Edeka, Rewe und Metro. Dabei waren große Mengen von Unterlagen sichergestellt worden.

Das "Handelsblatt" berichtete, die damals sichergestellten Daten zeigten, dass der Kartellsumpf viel größer sei als ursprünglich angenommen. Die Behörde glaube nun, dass es in der Konsumgüterbranche jahrelang ein ganzes Netz von Preisabsprachen gegeben habe. Auch Einzelhändlern, die bislang von den Wettbewerbsaufsehern unbehelligt geblieben waren, drohten jetzt Nachforschungen.

Kontakt: www.bundeskartellamt.de

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