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Werbeartikel-Wirtschaft will „Einheitsverband“

  • 06.01.2014
  • Monitor
  • Stefan Syndikus

Mit ihrem Beschluss über den Zusammenschluss der Einzelverbände in einem Gesamtverband stellt die deutsche Werbeartikelwirtschaft die Weichen für eine schlagkräftige Struktur der Zukunft.

Patrick Politze: hier bei der Eröffnung der PSI im vergangenen Jahr
Patrick Politze: hier bei der Eröffnung der PSI im vergangenen Jahr

Vorstand und Mitglieder des Gesamtverbands der Werbeartikel-Wirtschaft (GWW) haben auf ihrer Jahreshauptversammlung im Dezember 2013 in Düsseldorf einstimmig für eine Zusammenführung aller Verbände und Unternehmen votiert, die derzeit im Dachverband organisiert sind. Man wolle Maßnahmen einleiten und prüfen, ob und wie BWL, AKW, BWG und PSI in einem neuen Einheitsverband GWW zusammengeführt werden können, sagte Patrick Politze, Vorsitzender des BWL in Köln, nach der Versammlung. „Damit erfolgt eine Weichenstellung für einen Strukturwandel in der Verbandslandschaft der deutschen Werbeartikelwirtschaft, die es ermöglichen soll, einheitlicher, effizienter und erfolgreicher für die Belange unserer Branche einzutreten“, so Politze. Für den Prozess der Zusammenführung, der vom GWW geleitet wird, geben sich Vorstand und Mitgliedschaft ein Jahr Zeit. Bis Ende 2014 entscheiden alle Einzelverbände, ob sie in den bis dahin beschlossenen neuen Strukturen eines Branchen-Einheitsverbandes aufgehen oder ob sie als Einzelverband bestehen bleiben. Bis dahin wird der GWW in seiner bisherigen Organisation fungieren.

Die Mitgliederversammlung hat außerdem über die Besetzung des Vorstand entschieden: Neben dem Vorsitzenden Patrick Politze (BWL e.V., Köln) fungieren Hans-Joachim Evers (BWG e.V., Neuss) und Michael Freter (PSI Reed Exhibitions Deutschland GmbH) weiterhin als stellvertretende Vorsitzende. Schatzmeister bleibt auch in den kommenden zwei Jahren Klaus Rosenberger (AKW e.V., Bühl).

Kontakt: www.gww.de; www.psi-network.de

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