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Deutsche Banken starten Alternative zu Paypal

Beim Einkaufen im Internet sollen Verbraucher ab Ende 2015 ein eigenes Online-Bezahlverfahren der privaten und genossenschaftlichen Banken nutzen können.

Die privaten Banken wollen gemeinsam mit den genossenschaftlichen Banken Ende 2015 ein neues institutsübergreifendes Online-Bezahlverfahren einführen. „Das neue Verfahren steht dann von Beginn an Millionen von Bankkunden zur Verfügung, die bei Online-Händlern einkaufen. Mit dieser branchenweiten Kooperation bieten die Banken Verbrauchern und Händlern ein einheitliches Online-Bezahlverfahren“, so die Mitteilung des Bankenverbandes von Ende der vergangenen Woche. Die deutschen Banken wollen damit auf ein schnelles, einfaches und sicheres Bezahlverfahren im stark wachsenden E-Commerce-Markt setzen. Die Kunden von privaten und genossenschaftlichen Banken könnten dann ihre Interneteinkäufe sicher und direkt vom eigenen Girokonto bezahlen.

Für die technische Abwicklung haben die beteiligten Banken ein Gemeinschaftsunternehmen (Gesellschaft für Internet und mobile Bezahlungen) gegründet. Dazu gehören die Commerzbank und die comdirect bank, die Deutsche Bank und die Postbank, die Beteiligungsgesellschaft der privaten Banken unter Federführung der HypoVereinsbank sowie – stellvertretend für die Finanzgruppe der Volksbanken und Raiffeisenbanken – die genossenschaftlichen Zentralbanken DZ Bank und WGZ Bank. Auch die Sparkassen wollen sich anschließen. Mit dem neuen Angebot wollen die beteiligten Kreditinstitute eine Alternative zum erfolgreichen Bezahlsystem Paypal bieten.

Kontakt: www.dbd.de

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