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Elektronischer Rechnungsversand spart Milliarden

Das Inkrafttreten des Steuervereinfachungsgesetzes zum 1. Juli ermöglicht dem Handel einen elektronischen und daher schnelleren und kostengünstigeren Rechnungsversand. Der BVDW erwartet Einsparungen in Milliardenhöhe.

Die Gesetzgebung greife damit effiziente Dialogmöglichkeiten durch digitale Technologien auf und passt sich der herrschenden Praxis im Unternehmensalltag an, teilt der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) mit. „Der BVDW bewertet das Steuervereinfachungsgesetz als ein starkes Signal für das Bestreben der Bundesregierung, die Möglichkeiten des Internets zum Bürokratieabbau zu nutzen und die Voraussetzung für eine effiziente, digitale Kommunikation im steuer- und wirtschaftsrechtlichen Bereich aktiv voran zu treiben“, sagt BVDW-Vizepräsident Matthias Ehrlich.

Über 70 Prozent der deutschen Unternehmen versenden ihre Rechnungen ausschließlich per Briefpost. Durch das Wegfallen der hohen technischen Anforderungen für eine qualifizierte elektronische Signatur sinkt die Hürde für die Umstellung auf den digitalen Versand von Rechnungen deutlich. Sichere Übertragungswege wie De-Mail oder E-Postbrief werden laut Bundesverband die Akzeptanz der digitalen Rechnung auf Seiten der Unternehmen und ihrer Kunden in Zukunft weiter fördern. Die hohen Vertraulichkeits- und Sicherheitsanforderungen dieser Übertragungswege unterstützen sowohl Absender als auch Empfänger digitaler Rechnungen, den mit dem Steuervereinfachungsgesetz einhergehenden Anforderungen seitens der Finanzämter an Rechnungskontrolle und Dokumentenaufbewahrung zu entsprechen.

Kontakt: www.bvdw.org

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