BusinessPartner PBS

Ladeninhaber müssen Stolperstellen absichern

Eine Stolperstelle an einem Ladeneingang muss gesichert werden, aber auch der Kunde muss aufpassen, dies entschied das Münchener Amtsgericht. Eine Kundin war beim Betreten des Geschäftes gestürzt und hatte sich verletzt.

Zum Zeitpunkt des Unfalls befand sich der Eingangsbereich des Geschäfts noch im Bau. Das Amtsgericht sprach der Klägerin die Hälfte der Arztkosten und 300 Euro Schmerzensgeld zu. Die Beklagte habe eine Stolperfalle geschaffen. Sie hätte deshalb Vorkehrungen treffen müssen, die nach den Umständen zur Beseitigung der Gefahr erforderlich und zumutbar sind. Diese Verkehrssicherungspflicht beziehe sich auf Zu- und Abgangsbereich eines Geschäfts. Zumindest das anbringen eines Warnhinweises wäre nötig gewesen. Nach Auffassung des Gerichts hätte aber auch die Klägerin mehr aufpassen müssen. Dies habe sie ersichtlich nicht getan, sonst wäre ihr die Stolperstelle aufgefallen. Deshalb sei von einem 50-prozentigem Mitverschulden auszugehen.

Urteil des AG München, AZ 231 C 20879/06

Verwandte Themen
Digitalisierung war auch in diesem Jahr das zentrale Thema auf der didacta. Foto: Messe Stuttgart
Zentrales Thema war die Digitalisierung weiter
Wettbewerb gestartet: Deutschlands nachhaltigste Unternehmen können sich um den Deutschen Nachhaltigkeitspreis bewerben. (Foto:Frank_Fendler)
Die nachhaltigsten Unternehmen gesucht weiter
Deutscher Briefumschlagverbrauch 2005 bis 2016 (in Milliarden Stück) - Grafik: VDBF
Absatzrückgang bei Briefumschlägen verlangsamt sich weiter
ECC Köln mit Handlungsempfehlungen weiter
Rund zwölf Prozent der Deutschen arbeiten mehr oder weniger häufig von zu Hause oder unterwegs: Dies birgt aber auch Risiken, betont eine aktuelle ILO/Eurofound-Studie). (Bild: ThinkstockPhotos 615403718)
„Mobiles Arbeiten“ – Chancen überwiegen weiter
Detail aus der Software „RegioGraph“: Komplettlösung für alle Fragestellungen mit Ortsbezug in Vertrieb, Marketing und Controlling.
GfK launcht „RegioGraph 2017“ weiter