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Unerfreuliche Absatzentwicklung bei Supplies

  • 09.12.2009
  • Monitor
  • Jörg Müllers

Der Absatz von Drucker-Supplies ist einer Untersuchung des Marktforschungsunternehmens IDC zufolge in der EMEA-Region im ersten Halbjahr 2009 deutlich zurückgegangen.

In Europa, dem mittleren Osten und Afrika sei die Zahl der verkauften Produkte um 13,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zurückgegangen. Den stärksten Rückgang verzeichneten die Marktforscher dabei im gewerblichen Bereich und dort insbesondere im Segment der Tonerkartuschen. Besonders betroffen waren davon die OEM-Hersteller: Die Verkäufe von OEM-Toner gingen um beinahe 25 Prozent zurück. Aber auch der Absatz von OEM-Tinten sank um 19,2 Prozent.

Im Gegenzug konnten die Alternativ-Anbieter von der Entwicklung profitieren. So stieg der Absatz von Alternativ-Toner im Untersuchungszeitraum um 5,1 Prozent. Der Anteil von alternativen Supplies am Gesamtmarkt sei sogar von 29.6 Prozent im ersten Halbjahr 2008 auf 37,3 Prozent im ersten Halbjahr 2009 gestiegen. Dabei war die Nachfrage nach kompatiblen Produkten in Mittel- und Osteuropa, dem mittleren Osten und Afrika höher als in West-Europa. Hier hätten die OEM-Anbieter durch ihre Preiserhöhungen immerhin kurzfristig einem Gewinn-Einbruch entgegenwirken können.

Das Marktforschungsunternehmen erwartet, dass sich der Markt im Laufe des kommenden Jahres zu erholen beginnt. Insgesamt werde er von 2009 bis 2013 um 1,8 Prozent (Tinten-Patronenen) bzw. um 5,4 Prozent (Tonerkartuschen) wachsen.

Kontakt: www.idc.com

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