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GfK-Studie zeigt Potenziale für Büroausstattung

Die Potenziale für Büroausstattung unterscheiden sich laut der neuen GfK GeoMarketing-Studie regional erheblich: allein Berlin, Hamburg, München und Frankfurt vereinen knapp 15 Prozent des Gesamtpotenzials.

Die Hauptstadt belegt laut der GfK-Studie „Büroaustattungspotenziale 2012“ mit zirka 4,4 Prozent den Spitzenplatz. Die Platzierung nach der Größe des Marktes ist dabei im Vergleich zur Studie 2010 auf den Plätzen eins bis neun unverändert. Der Stadtkreis Dresden rutscht vom Platz 10 auf Platz 12 ab und wird vom Landkreis München abgelöst.

Top 10 Stadt- und Landkreise für Büroaustattung (c) GfK Geomarketing
Top 10 Stadt- und Landkreise für Büroaustattung (c) GfK Geomarketing

Da das Potenzial als Anteilswert am Gesamtmarkt ausgewiesen wird, stellen Ballungsräume als Zentren wirtschaftlicher Aktivität den Löwenanteil am Büroartikelmarkt.

Wie ungleichgewichtig der Büroartikelmarkt aufgeteilt ist, zeigt ein weiterer Vergleich: In nur 87 der insgesamt 11 329 Gemeinden steckt über die Hälfte des Potenzials im deutschen Büroartikelmarkt.

Betrachtet man die Potenziale für die verschiedenen Produktgruppen, ist eine ähnlich ungleiche Verteilung zu beobachten. Aufgrund der puren Größe der Hauptstadt belegt der Stadtkreis Berlin in allen Teilmärkten außer den Büromöbeln ebenfalls den 1. Platz.

Potenzial für den Stadtkreis Berlin (c) GfK Geomarketing
Potenzial für den Stadtkreis Berlin (c) GfK Geomarketing

Die hauptstädtischen Büros zeigen sich dabei vor allem in den Kategorien Projektoren sowie Tele- und Mobilkommunikation affin, wo sie einen Gesamtmarktanteil von fast fünf Prozent abdecken. Im Bereich Büromöbel hingegen wird in Berlin deutlich weniger investiert. Hier verfügt die Hauptstadt nur über ein Potenzial von 3,2 Prozent des Gesamtmarktes und liegt auf Rang drei hinter München und Hamburg.

Bundeslandvergleich: Auf der Ebene der Bundesländer kann man auch gröbere regionale Verschiebungen im Büroartikelmarkt beobachten. (c) GfK Geomarketing
Bundeslandvergleich: Auf der Ebene der Bundesländer kann man auch gröbere regionale Verschiebungen im Büroartikelmarkt beobachten. (c) GfK Geomarketing

Simone Baecker-Neuchl, Projektleiterin der GfK-Studie, kommentiert: „Eine eindeutige Verschiebung des Büroartikelmarktes wie in 2010 von Nordosten nach Südwesten ist in der diesjährigen Studie nicht zu erkennen. Vielmehr zeigt sich, dass auch das Saarland, Rheinland-Pfalz und Hessen in 2012 verlieren.“

Kontakt: www.gfk-geomarketing.de

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