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Die Buchmesse hat begonnen

Heute hat die Frankfurter Buchmesse ihre Pforten geöffnet. Bis zum Sonntag den 14. Oktober präsentieren knapp 7500 Aussteller aus mehr als 100 Ländern ihre Produkte. Ehrengast ist in diesem Jahr die katalanische Kultur.

An den fünf Messetagen erwarten die Veranstalter rund 290 000 Besucher. Bis Freitag ist zunächst nur Fachpublikum zugelassen, am Wochenende können dann auch Privatbesucher schmökern. Hauptthemen der Messe sind Digitalisierung, Bildung und die katalanische Kultur, die als diesjähriger "Ehrengast" vorgestellt wird. Mit fast 7500 Ausstellern präsentieren sich auf der Messe, die als weltweit wichtigster Handelsplatz für Rechte an Verlagsprodukten gilt, so viele Verlage und Medienanbieter wie nie zuvor.

Digitalisierung ist die größte Herausforderung für die Buch- und Medienbranche, dies ergab eine breit angelegte Online-Umfrage der Buchmesse, an der insgesamt 1 324 Personen aus 86 Ländern teilnahmen. Die Befragten sehen die Konkurrenz durch andere Medien und Unterhaltungsangebote als größte Gefahr für die Branche an, obwohl die Zahl der veröffentlichten Bücher Jahr um Jahr steigt. 29 Prozent der Teilnehmer schätzen, dass in zehn Jahren der chinesische Markt die Branche dominieren wird. Auf die Frage nach dem zukünftigen Gesicht der Branche antworteten elf Prozent der Teilnehmer, gedruckte Bücher seien wahrscheinlich in 50 Jahren veraltet. Fast ein Viertel (23 Prozent) der Teilnehmer sagten voraus, der Buchladen werde aussterben.

„Es freut mich, dass die Themen, die wir in den Mittelpunkt der diesjährigen Buchmesse gestellt haben, sich auch für die internationale Branche als wichtig erweisen“, so Juergen Boos, Direktor der Frankfurter Buchmesse. „Wir sehen die Frankfurter Buchmesse beim Übergang zu einer digitalisierten Buchbranche in einer Schlüsselrolle und verstehen die Messe als zentralen Handelsplatz für Inhalte, ob sie nun für digitale Plattformen oder für gedruckte Bücher bestimmt sind. Unsere Veranstaltungen zur Digitalisierung und zur Bildung sollen der Branche helfen, die anstehenden Herausforderungen zu meistern.“

Dem Trend zur Digitalisierung begegnet die Messe mit eigenen digitalen Inhalten. Die Buchmesse-Blogger und –Podcaster sind in diesem Jahr zum zweiten Mal während der fünf Tage auf dem Messegelände unterwegs und schreiben darüber, was sie auf ihren Streifzügen durch die Hallen sehen, hören, entdecken. Zum Hören gibt es in diesem Jahr ebenfalls zum zweiten Mal den täglichen Buchmesse-Podcast. Er erscheint jeden Tag gegen 16 Uhr und gibt einen unterhaltsamen Überblick über den vergangenen Messetag. Der Buchmesse-Podcast kann angehört und abonniert werden über: Buchmesse-Podcast. Sowohl den Podcastern als auch den Bloggern kann man auf der Messe bei Ihrer Arbeit über die Schulter schauen: Sie sind im neuen Web 2.0 Wohnzimmer in Halle 4.2 (Q 411) zu Hause.

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Kontakt: www.buchmesse.de

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