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EC-Lastschrift bleibt im Handel beliebt

  • 11.05.2011
  • Monitor
  • Stefan Syndikus

Das EC-Lastschriftverfahren wird in Deutschland immer noch für rund zwölf Prozent aller Einkäufe (ohne Kfz, Mineralöl, Apotheken und Versandhandel) genutzt.

Damit stieg der Anteil dieses Zahlungsverfahrens leicht im Vergleich zum Vorjahr. Zugleich sinkt der Anteil von Barzahlungen auf 58 Prozent. Nach Angaben des HDE, der gemeinsam mit dem EHI Retail Institute die aktuellen Daten zu den Zahlungsarten erhoben hat, nutzen immer noch 80 Prozent der deutschen Handelsunternehmen das EC-Lastschriftverfahren, da es eine kostenlose Alternative zum Bezahlen mit Girocard und Pin darstellt. 0,3 Prozent des mit Girocard getätigten Umsatzes, mindestens aber acht Cent, kostet das Pin-Verfahren den Händler. Auch die Zuverlässigkeit spreche für diese Form des Bezahlens. „Das hat sich vor einem Jahr gezeigt, als ein Chipfehler auf EC-Karten das Bezahlen mit Karte und Pin-Nummer lahmgelegt hat“, sagte Stefan Genth, der HDE-Hauptgeschäftsführer. Er kritisierte erneut das EU-weit geplante Enddatum 2014 für nationale Zahlungsarten, also auch das EC-Lastschriftverfahren. „Das wäre ein Schlag für den Wettbewerb der Zahlungssysteme.“ Die Studie des EHI Retail Institute belegt außerdem große Erwartungen der befragten Handelsunternehmen für das sogenannte kontaktlose Bezahlen mit Mobilgeräten und kontaktlose Bezahlkarten, sie werden als aussichtsreichste Technologie-Innovationen bewertet.

Kontakt: www.einzelhandel.de www.ehi.org

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