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Management: Studie analysiert Risiken für Online-Händler

E-Commerce-Unternehmen müssen sich tagein tagaus mit den verschiedensten Herausforderungen auseinandersetzen: Kundenbeschwerden, Retouren, fehlerhafte Funktionen der Webseite aber auch Cyber-Attacken sind keine Seltenheit.

Insbesondere bei kleinen und mittleren Online-Händlern bleibt da häufig kaum Zeit, sich einmal systematisch mit den Risiken auseinanderzusetzen, mit denen ein Webshop-Betreiber konfrontiert ist. Diese Risiken werden häufig von den Unternehmern und Mitarbeitern gar nicht wahrgenommen und erheblich unterschätzt. Hier setzt eine aktuelle Studie von ibi research und dem Versicherer Markel International Insurance Company an. Um das Ausmaß und die Vielschichtigkeit der Risikogegebenheiten zu verdeutlichen, wurden in der Studie „Risiken von Online-Händlern“ exemplarisch 32 verschiedene Einzelrisiken über die gesamte Wertschöpfungskette eines Online-Händlers hinweg erhoben und mit detaillierten Beispielen veranschaulicht. 

Risiken und dramatische Folgen

Jedes Risikobeispiel wurde im Hinblick auf die möglichen Folgen für den Umsatz, den Ertrag und die Reputation eines Online-Händlers untersucht. Der Fokus lag dabei auf der qualitativen Abschätzung der Schwere der potenziellen Schäden. Im Ergebnis zeigt sich, dass vielfach mehrere Folgen mit dem Eintreten eines Risikos verbunden sind. So kann beispielweise das Hacker-Risiko mit dem Resultat der böswilligen Veränderung und/oder Löschung von Inhalten im Webshop zu existenzbedrohenden Schäden in Bezug sowohl auf den Umsatz als auch auf die Reputation des Online-Händlers führen. Ähnlich sieht es auch beim Datenschutzrisiko aus. Das Zugänglichmachen von personenbezogenen Daten für unbefugte Personen kann größere Schäden bezüglich des Ertrags und zugleich der Reputation eines Online-Händlers bedeuten.

„Dass mehrere Folgen mit dem Eintreten eines Risikos verbunden sein können, wird vielfach unterschätzt“, sagt Stephan Weber, der bei ibi research die Studie verantwortet. „Aus einer scheinbar harmlosen Situation kann so unter Umständen sehr schnell eine geschäftsbedrohende Lage entstehen.“ Insbesondere rechtliche Risiken, finanzielle Risiken und Crime-Risiken sind häufig mit hohen Schadenswerten verbunden und können die Geschäftsexistenz eines Online-Händlers zerstören. 

Riskmap für das Management von Gefahren

Im Wesentlichen erhalten Online-Händler mit der im Rahmen der Studie konzipierten Riskmap einen wertvollen Überblick über die wesentlichen Risiken, mit denen sie konfrontiert sind und welchen sie im täglichen Geschäft sowie im Rahmen ihrer zukünftigen (Geschäfts-) Planungen Rechnung tragen sollten. Die Riskmap ist aber zugleich so offen gestaltet, dass situationsspezifische Gegebenheiten von Online-Händlern durch inhaltliche Anpassungen und Erweiterungen berücksichtigt werden können. Zusätzliche Risiken oder Geschäftsabläufe lassen sich daher problemlos ergänzen. Die komplette Studie „Risiken von Online-Händlern: Konzeption einer Riskmap für den E-Commerce“ steht kostenlos zum Download zur Verfügung.

Kontakt: www.ibi.de/e-commerce-risiken 

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