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GfK-Studie: „Qualität statt nur billig“

Die Verbraucher in Deutschland schauen laut den Marktforschern der GfK trotz Krise weniger stark auf den Preis als früher. Gerade die Marken in mittleren Preislagen gewinnen zunehmend an Bedeutung.

2009 sei erstmals seit vielen Jahren der Marktanteil von Billigmarken geschrumpft, wie Raimund Wildner, Geschäftsführer des Vereins des Marktforschungsunternehmens GfK, auf einer Veranstaltung am 9. Juni in Nürnberg bestätigte. Produkte in mittleren Preislagen hätten dagegen an Bedeutung gewonnen. Für die Verbraucher sei Qualität bei ihren Einkäufen „wieder wichtiger geworden“. Die „Geiz-ist-Geil-Mentalität war lange Zeit en vogue“, zwischen 1995 und 2008 hätten in Folge dieser Konsumhaltung Markenprodukte in mittleren Preislagen an Bedeutung verloren, bestätigte Wildner. In der Wirtschattskrise hätten die Verbraucher jedoch offenbar festgestellt, dass sie beim Kauf von Billigprodukten zwar kurzfristig sparten, ihr Geld aber langfristig „in den Sand setzten“.

Die Verbraucher wollten „wieder Qualität und Sicherheit“ haben, so der GfK-Experte.

Deswegen werde sich der Trend zu Marken mittlerer Preislagen fortsetzen, die oft auch Traditionsmarken seien. Bei Billigmarken hingegen wüssten Verbraucher oft nicht, welche Hersteller hinter dem Produkt in der Verpackung stecke und wie die Qualität der Ware sei. Teure Premiumprodukte könnten sich viele Konsumenten wiederum nicht leisten. Deswegen gewännen die Marken in den mittleren Preislagen zunehmend an Bedeutung.

Kontakt: www.gfk-verein.org

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