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Weg für Umweltsiegel auf recycelten Farbtonern frei

Das Deutsche Institut für Normung hat einen Fachbericht veröffentlicht, der Kriterien für die Aufbereitung von Farbtonern beschreibt, eine einheitliche Bewertung ermöglicht und somit den Weg für den Blauen Engel frei macht.

Nachdem 2001 bereits die DIN 33870 für wiederaufbereitete monochrome Tonermodule veröffentlicht wurde, schlug der Arbeitsausschuss "Bürogeräte" im Normenausschuss Informationstechnik und Anwendungen (NIA);

in dem Verbraucherschützer, das Umweltbundesamt, Druckerhersteller und Wiederaufbereiter von Druckmodulen vertreten sind, vor, eine Norm für wiederaufbereitete Farbtoner zu erarbeiten und in die europäische Normung einzubringen. Auf europäischer Ebene habe kein Konsens der „interessierten Kreise“ erreicht werden können, teilt das Deutsche Institut für Normung mit, was dazu führte, dass die Arbeit an den europäischen Projekten im April eingestellt wurde und eine europäische Norm für die Vergabekriterien des Blauen Engels für wiederaufbereitete Tonermodule verhinderte.

In Zusammenarbeit mit dem Umweltbundesamt beschloss der Ausschuss, vorerst einen DIN Fachbericht zu erarbeiten, der anstelle einer Norm eine vorläufige Grundlage für die Vergabekriterien des deutschen Umweltzeichens bildet. Der DIN Fachbericht 155 beschreibt die Wiederaufbereitung von monochromen und farbigen Tonerkartuschen. Er legt Eigenschaften und Funktionen von aufbereiteten Druckmodulen sowie die Prüfungen zum Nachweis der Qualitätsaspekte fest und definiert Mindestanforderungen für eine gleich bleibende Druckqualität und störungsfreie Funktion über die gesamte Gebrauchsdauer der Druckmodule.

Kontakt: www.din.de, www.blauer-engel.de, www.bundesumweltamt.de

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