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Großbritannien wird CeBIT-Partnerland 2014

BITKOM und CeBIT haben Großbritannien zum offiziellen Partnerland 2014 ernannt. Von der Partnerschaft mit dem nach Deutschland zweitgrößten ITK-Markt in Europa verspricht man sich wichtige Impulse.

In London unterzeichneten CeBIT-Geschäftsbereichsleiter Marius Felzmann und Nick Baird, Geschäftsführer des britischen Ministeriums für Handel und Investitionen, UK Trade & Investment (UKTI), eine entsprechende Absichtserklärung.

Unten: Simon McDonald, Britischer Botschafter in Deutschland, Nick Baird, Geschäftsführer von UKTI und Marius Felzmann, CeBIT-Geschäftsbereichsleiter bei der Deutsche Messe. Oben: Daniel Rutstein, Leiter Trade & Investment bei UKTI, Melanie Stehr, Key Acc
Unten: Simon McDonald, Britischer Botschafter in Deutschland, Nick Baird, Geschäftsführer von UKTI und Marius Felzmann, CeBIT-Geschäftsbereichsleiter bei der Deutsche Messe. Oben: Daniel Rutstein, Leiter Trade & Investment bei UKTI, Melanie Stehr, Key Account Managerin bei der Deutschen Messe, Ron Archibald, Leiter Trade Access Program bei UKTI und Tony Male, Geschäftsführer von Sector Marketing. (v.l.n.r.)

„Die Partnerschaft dieser Wirtschaftsnationen demonstriert europäische Stärke. Deutschland und Großbritannien sind nicht nur Heimat von Global Playern der IT-Branche, sie verfügen auch über sehr aktive Startup-Szenen. Die künftig noch engere Zusammenarbeit birgt enormes Geschäftspotenzial für beide Seiten“, sagte CeBIT-Vorstand Oliver Frese. „Großbritannien ist nach Deutschland der zweitgrößte Markt für ITK in Europa“, erklärt BITKOM-Präsident Dieter Kempf. Von dem erwarteten Austausch auf der CeBIT werden die Aussteller profitieren. Und gerade Mittelständler können wichtige internationale Kontakte knüpfen.“

„Ich freue mich, das Angebot zur Beteiligung Großbritanniens als Partnerland 2014 anzunehmen“, sagt Nick Baird. Messen seien ausschlaggebend für den globalen Erfolg von Unternehmen. UK Trade & Investment helfe jedes Jahr Tausenden von britischen Unternehmen, sich weltweit an Messen zu beteiligen. Viele der wichtigen Fachmessen finden in Deutschland statt und die CeBIT wird nächstes Jahr die Startrampe für das internationale Marketing der britischen Hightech-Branche bilden.

Grundlage für die Partnerschaft sind zwei Kooperationsabkommen zwischen der Deutschen Messe und UKTI sowie den deutschen und britischen IT-Verbänden BITKOM und Intellect. Hierdurch wird die enge Zusammenarbeit der IT-Branchen beider Länder ermöglicht.

„Das Partnerland der CeBIT zu sein, signalisiert auch die Bedeutung unserer Beziehung zu Deutschland. Großbritannien ist Deutschlands größter Handelspartner und für uns ist Deutschland der wichtigste Exportmarkt in Europa und zweitwichtigster weltweit“, erklärt Baird. Die Zusammenarbeit sei Beispiel für das starke Band, die die Wirtschaften und, angesichts des 300-jährigen Bestehens der Personalunion, auch die Länder verbinde. „Das Jahr 2014 steht mit der CeBIT-Partnerschaft und der Feier der britischen und hannoverschen Königshäuser ganz im Zeichen der Deutsch-Britischen Beziehungen.

Zum Deutsch-Britischen IT-Gipfel am 10. März, dem Eröffnungstag der CeBIT, werden hochrangige Regierungsmitglieder beider Länder erwartet. Auch der britische Premierminister David Cameron ist eingeladen.

Großbritanniens ITK-Markt wächst

Trotz schwieriger ökonomischer Bedingungen sind die Umsätze in Großbritannien mit IT und Telekommunikation in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen, wenn auch nur moderat. 2013 wird der britische ITK-Markt laut Analysen des European Information Technology Observatory(EITO) um zwei Prozent auf rund 128 Milliarden Euro Umsatz wachsen. Wachstumstreiber sind vor allem die zunehmende Nachfrage nach Tablet Computern und Smartphones sowie steigende Ausgaben für Software und den Ausbau der mobilen Infrastruktur.

Großbritannien gehört zu den wichtigsten Handelspartnern Deutschlands bei der ITK-Hardware: Im Gesamtjahr 2012 und auch im ersten Quartal 2013 belegte Großbritannien bei den Ausfuhren Platz zwei im Ländervergleich, knapp hinter Frankreich. Von Januar bis März 2013 wurden Waren im Wert von 615 Millionen Euro von Deutschland nach Großbritannien geliefert. Umgekehrt hat Deutschland Produkte im Wert von 283 Millionen Euro aus Großbritannien eingeführt.

Kontakt: www.cebit.de, www.bitkom.org

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