BusinessPartner PBS

Geiz ist nicht mehr geil

Die deutschen Verbraucher setzen wieder verstärkt auf Qualität und verabschieden sich von der "Geiz-ist-geil"-Mentalität, so der Markenverband.

Nach der neuen Verbraucheranalyse 2007 sagen inzwischen mehr als zwei Drittel der Konsumenten, dass Markenartikel qualitativ besser sind als No-Name-Produkte. 2005 war nicht einmal jeder Zweite dieser Meinung. Laut Franz-Peter Falke, Präsident des 1903 gegründeten Markenverbands, sei es offensichtlich, dass es die Markenindustrie in den vergangenen Jahren geschafft habe, das Vertrauen in ihre Produkte zurückzugewinnen: "Gefragt ist heute, was qualitativ hochwertig, ethisch unbedenklich und vor allem emotional wertvoll ist." Falke berichtete zudem von einem wirtschaftlich besonders erfolgreichen Jahr 2006. Die Umsätze der Markenartikelindustrie seien um rund fünf Prozent auf knapp 380 Milliarden Euro gestiegen. Auch der Ausblick im laufenden Jahr sei positiv. Fast drei Viertel der Markenartikler rechne mit einer Zunahme der Inlandsumsätze, und nur acht Prozent befürchteten abnehmende Erlöse.

Kontakt: www.markenverband.de

Verwandte Themen
Die CeBIT wechselt ihren Termin – und wird im kommenden Jahr an nur fünf Tagen im Juni stattfinden. (Bild: Deutsche Messe AG)
CeBIT künftig an fünf Tagen im Juni weiter
Der Buchungsstand für die Insights-X 2017 in Nürnberg liegt über jenem des Vorjahres.
Insights-X mit zahlreichen Neuanmeldungen weiter
Mehr als 2000 Gäste aus 41 Ländern feierten die Preisverleihung des iF Design Award in der BMW Welt in München. (Bild: BMW AG, 2017; Gudrun Muschalla)
iF Design Awards 2017 in München verliehen weiter
Dominik Hecker informiert im Praxis-Webinar über die "Digitalisierung im B2B-Vertrieb"
Praxis-Webinar zur Digitalisierung im B2B-Vertrieb weiter
Das Anspruchsniveau der Kunden beim Kauf in einem Ladengeschäft steigt (Grafik aus der Studie von IFH Köln, HDE, Cisco, 2017)
Die drei größten Mängel im stationären Handel weiter
Der Anteil der Cloud-Befürworter steigt. (Quelle: Bitkom/KPMG 2016)
Cloud Computing setzt sich durch weiter