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An Weihnachten wird nicht gespart

Der Einzelhandel in Deutschland darf sich laut einer Umfrage der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young auf ein gutes Weihnachtsgeschäft freuen.

Die deutschen Verbraucher wollen laut der Umfrage im Schnitt 230 Euro für Geschenke ausgeben, 17 Euro mehr als im Vorjahr. In diesem Jahr plant knapp ein Drittel der Befragten ein Budget von 100 bis 200 Euro, etwa ein Viertel will bis zu 100 Euro ausgeben. Nur acht Prozent lassen sich die Weihnachtsgeschenke 500 Euro oder mehr kosten. Am spendabelsten zeigen sich dabei die Hessen, die durchschnittlich 254 Euro einplanen. Die sparsamen Schwaben halten sich auch in der Weihnachtszeit zurück, wodurch Baden-Württemberg mit 211 Euro ganz hinten im Ranking steht.

Erstmals führen Geschenkgutscheine oder Geld die Hitliste der beliebtesten Geschenke an. 60 Prozent der Befragten und damit sieben Prozent mehr als im vergangenen Jahr wollen darauf zurückgreifen. Der Onlinehandel holt die Kaufhäuser als Ort für den Einkauf ein. Ein Fünftel der Verbraucher wollen jeweils auf diesen Wegen ihre Geschenke kaufen. Am beliebtesten ist weiterhin der Fachhandel, wo im Schnitt jeder zweite Euro ausgegeben werden soll.

Kontakt: www.ey.com

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