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Wandel vom „stationären“ zum „mobilen“ Mitarbeiter

  • 12.11.2013
  • Monitor
  • Stefan Syndikus

Manager europäischer Unternehmen erwarten, dass die Zahl ihrer Mitarbeiter, die rund um die Uhr auf alle nötigen Unternehmensinformationen zugreifen können, künftig stark zunehmen wird, so eine aktuelle Studie von Ricoh Europe.

Die Zahl so genannter „intelligent Workers“ (iWorker) in Europa dürfte in den nächsten fünf Jahren rapide ansteigen. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue, von Ricoh Europe in Auftrag gegebene Studie. Derzeit bezeichnen nur rund vier Prozent der europäischen Wirtschaftsführer die Mehrzahl ihrer Mitarbeiter als iWorker, also zuverlässige, qualifizierte Mitarbeiter, die rund um die Uhr auf alle nötigen Informationen zugreifen und so die Anforderungen des Unternehmens und seiner Kunden erfüllen können. Jedoch gehen 37 Prozent davon aus, dass 2018 die meisten ihrer Mitarbeiter als iWorker tätig sein werden. Für die nächsten fünf Jahre erwarten die Wirtschaftsführer einschneidende Veränderungen.

Fast drei Viertel der Unternehmen mit iWorkern investieren in neue Technologien, um die Produktivität innerhalb und außerhalb des Büros zu verbessern. Für die meisten Unternehmen zählt aber die Überprüfung der vorhandenen Prozesse mehr: Sie wollen sicherstellen, dass die Mitarbeiter müheloser auf geschäftskritische Informationen zugreifen können. 70 Prozent der Wirtschaftsführer glauben, ihr Unternehmen werde dadurch behindert, dass die Mitarbeiter nicht von mobilen Geräten auf Dokumente zugreifen können. Zwei Drittel der Befragten geben an, dass die Mitarbeiter aufgrund ungeeigneter Suchfunktionen nicht die Informationen finden, die sie benötigen, um den Geschäftserfolg voranzutreiben. 62 Prozent geben darüber hinaus an, dass isolierte Datensilos den Informationsaustausch behindern.

Weitere Informationen: www.ricoh-europe.com/thoughtleadership

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