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Mehr Zeit für Christmas-Shopping

Die Verbraucher in Deutschland haben in diesem Jahr etwa 20 Prozent mehr Zeit für ihren Weihnachtseinkauf als vor der Lockerung der Ladenschlusszeiten.

Der Verbraucher genießt den zusätzlichen Service, mehr Umsatz konnte durch die veränderten Öffnungszeiten nicht generiert werden. In fast allen Bundesländern - ausgenommen Bayern und Saarland - haben viele Händler ihre Öffnungszeiten deutlich verlängert. "Mit den liberalen Öffnungszeiten können Einzelhändler ihren Kunden sehr viel mehr Service bieten", so Michael Gerling, Geschäftsführer des EHI Retail Institute in Köln. Nach den letzten Gesetzesänderungen dürfen Ladenbesitzer ihre Geschäfte in fast allen Bundesländern 144 Stunden wöchentlich öffnen, Ausnahme sind Rheinland-Pfalz, Sachsen, Bayern und Saarland. Die Händler schöpfen die neuen rechtlichen Möglichkeiten allerdings nicht völlig aus und passen je nach Ladengröße und Branche ihre tatsächlichen Öffnungszeiten an die Standortgegebenheiten an. Längere Öffnungszeiten weisen vor allem Lebensmitteleinzelhändler in den Ballungszentren und in den touristischen Regionen auf. "Von den gesetzlichen Änderungen konnten vor allem die Verbraucher profitieren. Der Umsatz im Einzelhandel hat sich seit 1992 kaum geändert", erklärt Michael Gerling.

Kontakt: www.ehi.org  

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