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Druckvolumen in der EMEA-Region steigt

Rund drei Milliarden Seiten werden laut IDC in der EMEA-Region täglich gedruckt. In Westeuropa ist der Trend zwar leicht negativ. Zentral- und Osteuropa, der Mittlere Osten und Afrika legen deutlich zu.

Das weltweite Druckvolumen ist laut der IDC-Studie in 2010 auf rund 3,1 Billionen Seiten angestiegen. Während Zweit- und Drittländer mit einer Steigerung von 7,3 Prozent verglichen mit dem Vorjahr zur positiven Entwicklung beitrugen, ging das Volumen in entwickelten Märkten um 1,3 Prozent zurück.

Vor allem Multifunktionsgeräte, die aufgrund ihrer Einfachheit und Funktionalität bei den Anwendern immer beliebter werden, haben einen steigenden Anteil am Seitenvolumen. Einen weiteren wichtigen Trend sehen die Marktforscher in der wachsenden Zahl von Farbausdrucken. Sowohl bei der Anzahl der installierten Geräte als auch beim Druckvolumen verzeichnen Farblaser-Systeme laut IDC ein Rekordwachstum. Nach Angaben der Marktforscher ist das von Farblaser-Geräten gedruckte Seitenvolumen, im Wesentlichen getrieben durch Multifunktionsgeräte, um 16 Prozent gewachsen.

Die überwiegende Zahl der mit Laser gedruckten Seiten in der EMEA-Region ist jedoch nach wie vor schwarzweiß. Pro Jahr werden rund 773 Milliarden Seiten generiert, 84 Prozent der installierten Geräte sind Monolaser-Systeme. Während in Westeuropa sowohl die Zahl der installierten Monolaser-Systeme als auch des Volumens rückläufig sind, da die Anwender vermehrt zu Farbsystemen wechseln, verzeichnen die Märkte in Zentral- und Osteuropa, dem Mittleren Osten und Afrika starke Zuwachsraten. Interessant ist zudem, dass auf A3-Systemen, die nur rund neun Prozent der installierten Geräte ausmachen, rund 43 Prozent aller auf Lasersystemen gedruckten Seiten generieren.

Obwohl rund die Hälfte aller verkauften Output-Systeme Tintenstrahlgeräte sind, werden laut IDC nur rund acht Prozent des Seitenvolumens auf solchen Systemen gedruckt. Ein Grund hierfür liegt nach Ansicht der Marktforscher im Druckverhalten der Nutzer, da Tintenstrahlgeräte vor allem privaten oder kleinen Unternehmen zum Einsatz kommen, wo andere Anforderungen an die Systeme gestellt werden als in mittleren und großen Unternehmen.

Auch hinsichtlich der Marktanteile liefert die IDC-Studie interessante Informationen. Nach wie vor ist auch in 2010 HP über alle Kategorien hinweg Marktführer in der EMEA-Region gemessen an der Anzahl der gedruckten. Auf Platz zwei und drei folgen Canon und Xerox. Betrachtet man die einzelnen Kategorien lassen sich im Verfolgerfeld jedoch Verschiebungen feststellen. So erreicht Konica Minolta sowohl bei Farblaser-Systemen (MFP, Printer und Kopierern ohne Druckfunktion) als auch A4 Farblaser-MFPs den zweiten Platz vor Xerox. Der japanische Hersteller Oki sichert sich bei A4 Laserdruckern den zweiten Platz vor Lexmark. Bei A4 Monolaser-MFPs kommt der koreanische Hersteller Samsung, bei Tintengeräten Epson auf den dritten Platz.

Kontakt: www.idc.com

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