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Spam und Phishing auf dem Vormarsch

Europa läuft Amerika den Rang ab – zumindest wenn es um Spam geht. Aus dem aktuellen Spam-Report des Software-Herstellers Symantec geht hervor, dass 44 Prozent der unerwünschten Nachrichten aus Europa stammen.

Die USA haben laut des Reports „nur“ noch einen Anteil von 35,1 Prozent. Im August 2007, als Symantec die Herkunftsdaten der Spam-Mails zum ersten Mal aufzeichnete, war das Verhältnis noch umgekehrt (30,6 Prozent gegenüber 46,5 Prozent). Unangefochtener Spitzenreiter sind die USA weiterhin als Ursprungsland von Phishing-Mails, wie der aktuelle Phishing-Bericht von Symantec (Dezember 2007) zeigt. 42 Prozent aller IP-Adressen, die für Phishing-Seiten verwendet werden, stammen aus dieser Region. Dass die Kriminellen Deutschland dennoch zunehmend im Visier haben, zeigt sich an der Verteilung der Country Code Top-Level Domains: 7 Prozent aller Phishing-Seiten trugen die deutsche .de-Endung. Nur die französische und russische Domain-Endung waren, abgesehen von den nicht länderspezifischen Domains wie .com, .net oder .org, häufiger vertreten.

Auch wenn die Anzahl eigenständiger Phishing-Seiten im Beobachtungszeitraum um 9,4 Prozent zurückging, scheinen sich Phishing-Kits immer stärker durchzusetzen. Der Anteil an Phishing-Seiten, die auf diesen auch von Laien bedienbaren Toolkits basieren, nahm um 31 Prozent zu. „Phishing-Kits sind vor allem deswegen gefährlich, weil sie auch technisch weniger versierten Personen die Erstellung von täuschend echt erscheinenden Seiten ermöglichen“, sagt Candid Wüest, Sicherheitsexperte bei Symantec. Die kompletten Spam- und Phishing-Berichte finden Sie hier.

Kontakt: www.symantec.com

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