BusinessPartner PBS

Gelungene Neuausrichtung der CeBIT

Die Neuausrichtung der CeBIT war aus Sicht der ITK-Branche erfolgreich. In einer BITKOM-Umfrage zeigte sich die große Mehrheit der Aussteller mit dem Messeverlauf und der Fokussierung auf Fachbesucher zufrieden.

Rundgang der Bundeskanzlerin Angela Merkel mit Großbritanniens Ministerpräsident David Cameron.
Rundgang der Bundeskanzlerin Angela Merkel mit Großbritanniens Ministerpräsident David Cameron.

„Der CeBIT-Relaunch unter dem Motto ,Mehr Klasse statt Masse‘ ist rundum gelungen“, sagte BITKOM-Präsident Dieter Kempf bei der Abschlussveranstaltung der Messe. Die CeBIT 2014 und ihre Fokussierung auf das B2B-Geschäft und Konferenzprogramm seien unter dem Strich ein voller Erfolg gewesen.

„Die CeBIT hat ihre Bedeutung als wichtigste Branchenplattform mit großer internationaler Strahlkraft ausgebaut. Die Schwerpunktthemen Big Data, Datensicherheit, Cloud Computing und Start-ups kamen genau zur rechten Zeit“, sagte Kempf. So stehe der Einsatz von Big Data in Deutschland vor dem Durchbruch. Laut einer repräsentativen Umfrage im BITKOM-Auftrag setzt aktuell fast jedes zehnte Unternehmen solche Lösungen ein. Weitere 31 Prozent haben konkrete Pläne, dies künftig zu tun. „Big Data-Analysen helfen uns, die Welt besser zu verstehen und auf dieser Basis bessere Entscheidungen zu treffen“, so Kempf. Wichtigste Voraussetzung für den Einsatz der Technologie sei die Beachtung des Datenschutzes.

Kempf lobte das ausgebaute Konferenzprogramm mit Branchengrößen wie Apple-Mitgründer Steve Wozniak und zeigte sich von den Messe-Aktivitäten rund um Internet-Start-ups sowie dem Partnerland Großbritannien begeistert: „Gründungswettbewerbe wie CODE_n haben deutlich gemacht, welch lebendige Start-up-Szene Deutschland und seine europäischen Nachbarn haben.“ Insbesondere in London und Berlin konnte sich eine innovative und aufstrebende Start-up-Szene etablieren. Kempf: „Für eine Stärkung der Start-up-Kultur in Deutschland sollte die Politik allerdings die steuerlichen Rahmenbedingungen verbessern.“

Großbritannien: innovativ, jung und kreativ

Mit vollen Auftragsbüchern verlassen auch die Unternehmen des Partnerlandes Großbritannien die CeBIT 2014. Frese: „Großbritannien hat sich in Hannover als starker Partner gezeigt: innovativ, jung und kreativ – ein tolles Partnerland.“ Der britische Botschafter in Deutschland, Simon McDonald, fügte hinzu: „Die CeBIT 2014 war ein Riesenerfolg für unsere beiden Länder. Die 130 britischen Unternehmen bei der CeBIT waren insgesamt zufrieden mit dem Messeergebnis.“

Insgesamt kamen mehr als 210 000 Besucher zur CeBIT 2014. „Damit haben wir unser Ziel für die Gesamtbesucherzahl zu 90 Prozent erreicht“, sagte Frese. „Das ist eine starke Basis, auf der wir die CeBIT als international führendes Event der digitalen Welt mit einem klaren Business-Fokus weiterentwickeln werden.“

Die CeBIT 2015 wird vom 16. bis 20. März veranstaltet.

Kontakt: www.cebit.de; www.bitkom.org

Verwandte Themen
Noch in diesem Jahr sollen rund 150 Vorserienfahrzeuge des Transporters im StreetScooter-Werk in Aachen produziert werden und bei Deutsche Post DHL in der Paketzustellung zum Einsatz kommen. (Bild: Ford-Werke GmbH/Lothar Stein)
DHL setzt auf elektrische Antriebe weiter
Der Verband der KMU-Berater warnt die kleinen und mittleren Unternehmen vor Mängeln bei der Beratung durch Banken. (ThinkstockPhotos 637326492)
Kleine Unternehmen sollten Verhandlungsposition verbessern weiter
Egal wann, egal wo, egal wie. So wollen immer mehr Kunden heute einkaufen. (Bild: Kalim/Fotolia)
Wo steht der Handel beim Omni-Channel? weiter
Parallel zur Paperworld in Frankfurt finden auch im kommenden Januar die Creativeworld, Christmasworld und Floradecora statt. (Bild: Messe Frankfurt Exhibition GmbH)
Rund 1500 Unternehmen planen Auftritt in Frankfurt weiter
Auf der PSI in Düsseldorf treffen sich Anfang des Jahres Anbieter und Händler der Werbeartikelbranche. (Quelle: Behrendt und Rausch)
PSI FIRST Club geht 2018 in die fünfte Runde weiter
Die leeren Tonerkartuschen wurden in Europa eingekauft und teilweise nach China und Dubai ausgeführt oder direkt in Deutschland befüllt.
Zollfahnder heben Fälscherwerkstatt aus weiter