BusinessPartner PBS

Leichter Rückgang bei Geldfälschungen

  • 14.07.2008
  • Monitor
  • Jörg Müllers

Die 50-Euro-Note bleibt der am häufigsten gefälschte Geldschein. Im ersten Halbjahr 2008 hat die Bundesbank 19913 falsche Euro-Banknoten im deutschen Zahlungsverkehr registriert.

Das entspricht einem Rückgang um rund drei Prozent im Vergleich zum 2. Halbjahr 2007. Die Schadenssumme beträgt ca. 1,8 Millionen Euro. Mittlerweile verteilen sich die Fälschungen aber wesentlich gleichmäßiger über die Stückelungen der 20, 50, 100 und 200 Euro-Scheine, als dies früher der Fall war.

Immerhin: „Mit rund fünf Fälschungen auf 10000 Einwohner pro Jahr liegt Deutschland nach wie vor weit unter dem Durchschnitt des Euro-Raums“, sagt Dr. Hans Reckers, im Bundesbank-Vorstand für Bargeld zuständig. Reckers forderte Banken und Handel auf, die Schulungsangebote der Bundesbank zur Erkennung von Falschgeld weiter zu nutzen. Die genaue Kenntnis der Sicherheitsmerkmale schützte insbesondere das Kassenpersonal davor, versehentlich Falschgeld anzunehmen. Die ausschließliche Prüfung von Banknoten mit Lupen, Prüfstiften oder UV-Lampen sei nicht immer zuverlässig.

Kontakt: www.bundesbank.de

Verwandte Themen
Titelblatt der Quorcirca-Studie zum weltweiten MPS-Markt
Lexmark zählt zu führenden MPS-Anbietern weiter
Kiste mit Elektroschrott (C) DUH
Deutsche Umwelthilfe kritisiert Umsetzung des ElektroG weiter
Papierproduktion bei UPM in Augsburg: Die europäische Papierindustrie meldet für das zurückliegende Jahr leicht steigende Produktionsmengen. (Bild: UPM)
Verpackungs- und Hygienepapiere gefragt weiter
Bei der Red Dot Gala 2017 im Essener Aalto-Theater wurden die besten Designer und Hersteller des Jahres ausgezeichnet. (Bild: Red Dot)
Die besten Designer und Hersteller des Jahres geehrt weiter
Im Sonderareal „Büro der Zukunft“ werden zahlreiche Markenhersteller ihre Produktlösungen rund um die Gesundheit am Arbeitsplatz präsentieren.
Paperworld-Sonderschau mit Schwerpunkt auf Gesundheit weiter
Oliver Frese (l.), CEBIT-Vorstand bei der Deutschen Messe und Marius Felzmann, Geschäftsbereichsleiter CEBIT bei der Deutsche Messe
CEBIT konkretisiert Themen und Formate weiter