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BBE-Studie: "Quo Vadis, Deutscher Handel?"

Der deutsche Handel wächst mäßig und die Strukturen verschieben sich weiter. So die Autorinnen der aktuellen BBE-Studie „Quo Vadis, Deutscher Handel?"

Für die Autorinnen Susanne Eichholz-Klein und Jutta Peters stehen preisaggressive Fachmärkte, vertikal organisierte Filialisten, Hard-Discounter des Lebensmittelmarktes, Factory-Outlet-Center und Convenience-Verkaufsformen auf der Gewinnerseite. Auch Online legt zu: über alle Verkaufsformen im Rahmen von Multi-Channelling Strategien. Internet als notwendige Ergänzung zu herkömmlichen Vertriebswegen. Zwar beeinflusst die Krise die Konsumentscheidung, allerdings scheint sie weniger Auswirkungen zu zeigen, als vergleichbare Situationen in 2002/2003. Und nicht alle Handelsformate sind von der Krise betroffen. Zwar zeigen sich sowohl in einem pessimistischen als auch in einem optimistischen Szenario weitere Verschiebungen in Richtung preisaggressive Verkaufsformen, aber diese Tendenzen verschärfen sich trotz Finanzkrise nicht. Nach Einbrüchen bei Kauf-/Warenhäusern und Fachhandel stehen in diesem Segment die Zeichen auf Konsolidierung. Großflächen (SB-Warenhäuser/Verbrauchermärkte) müssen an Discounter abgeben, und Supermärkte profilieren sich mit Bio und Convenience. Insgesamt aber löst aggressive Preiswerbung keine Begeisterungsstürme mehr aus. Niedrig-Preise werden vorausgesetzt und die Ansprüche an Qualität sowie Zusatzleistungen steigen. Analog suchen Verbraucher wieder verstärkt Sicherheit in der „Marke“ – trotz Finanzkrise. Die Branchenreport "Quo Vadis, Deutscher Handel?" (Umfang 192 Seiten mit 86 Übersichten) kostet 950 Euro zzgl. MwSt.

Kontakt: www.bbe-media.de

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