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Firmengründer trotz rückläufiger Insolvenzen zurückhaltend

Mit 15,4 Prozent meldet das Statistische Bundesamt für Januar 2015 einen weiteren Rückgang der Unternehmensinsolvenzen im Vergleich zum Vorjahresmonat; der letzte Anstieg von Insolvenzen wurde 2009 mit 11,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr verzeichnet.

„Die weiterhin rückläufigen Insolvenzzahlen spiegeln die durch einen starken Export beflügelte Konjunktur wider“, so Dr. Christoph Niering, Insolvenzverwalter und Vorsitzender des Berufsverbandes der Insolvenzverwalter. Nach Einschätzung des Berufsverbandes wird sich diese Entwicklung aufgrund der günstigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und der durch die EZB verfolgten Politik des billigen Geldes zumindest in diesem Jahr fortsetzen. „Das gute Wirtschaftsklima wirkt sich aber nicht in gleicherweise positiv auf die Bereitschaft zur Unternehmensneugründung aus“, so Niering weiter. Die Auswertungen des Statistischen Bundesamtes weisen darauf hin, dass mit 21 Prozent fast jedes vierte insolvente Unternehmen nicht älter als drei Jahre ist. Dies wirkt sich offensichtlich auch auf die Quote der Unternehmensneugründungen aus, die in Deutschland mit rund elf Prozent deutlich unter dem EU-Durchschnitt von 15,1 Prozent liegt.

Kontakt: www.destatis.de 

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