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Studie: Widersprüche beim Datenschutz

  • 15.10.2012
  • Monitor
  • Stefan Syndikus

Einerseits sorgen sich die Deutschen um die Sicherheit ihrer persönlichen Daten, zugleich jedoch stellen Untersuchungen einen laxen Umgang mit diesen Informationen fest.

Bei einer aktuellen Studie des Marktforschungsinstitutes Dynamic Markets im Auftrag des Herstellers Fellowes wurde gezeigt, dass 75 Prozent der Deutschen nicht konsequent ihre Papierdokumente mit privaten Informationen schreddert, bevor sie diese entsorgen. Die Hauptgründe hierfür seien fehlende Schredder (42 Prozent) und die Annahme, das Zerreißen sei ausreichend sicher (27 Prozent). Wer Briefe, Kontoauszüge oder Versicherungsscheine einfach über den Hausmüll entsorgt, riskiert, dass Informationen zur persönlichen Identität gestohlen werden.

Auch in Unternehmen scheint das Bewusstsein für dieses Risiko schwach ausgeprägt: Beispielsweise haben erst 79 Prozent der deutschen Unternehmen aus dem Sektor Banken und Finanzen umfassende Richtlinien aufgestellt, in denen festgelegt ist, was Mitarbeiter tun beziehungsweise unterlassen müssen, um die Identität ihrer Kunden zu schützen, fassen die Marktforscher zusammen.

Kontakt: www.dynamicmarkets.uk.com; www.fellowes.com

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