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Deutsche sorgen sich um Drucker-Feinstaub

  • 15.11.2012
  • Monitor
  • Stefan Syndikus

Die Deutschen verbinden mit dem Thema „Feinstaub und Laserdrucker“ Gesundheitsgefahren, dies zeigen die Ergebnisse einer forsa-Befragung im Auftrag von tesa.

Auf der eigenen Website informiert Tesa über Hintergründe zu Feinstaub und sein Filter-Programm.
Auf der eigenen Website informiert Tesa über Hintergründe zu Feinstaub und sein Filter-Programm.

68 Prozent der Befragten im Alter zwischen 25 und 55 Jahren sehen diesbezüglich ein mögliches Gefährdungspotenzial für ihre Gesundheit. Viele Deutsche fühlen sich nicht ausreichend von Ärzten oder dem Gesundheitsministerium über das Thema „Feinstaub aus Laserdruckern“ aufgeklärt – drei Viertel der Befragten geben an, dass sie sich eine bessere gesundheitliche Aufklärung zu diesem Thema wünschen.

Die Befragung zeigte auch: Erst rund jeder zwanzigste Befragte nutzt Feinstaubfilter, um sich vor den Emissionen zu schützen, obwohl 95 Prozent der befragten Internetnutzer in der repräsentativen forsa-Untersuchung sagten, dass ihnen gesunde Raumluft sehr wichtig oder eher wichtig ist. Feinstaubfilter filtern bis zu 94 Prozent aller Feinstaubpartikel, betont der Anbieter. Untersuchungen der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung zeigten, dass geeignete, zusätzlich angebrachte Filter nicht zu einer Überhitzung des Druckers führen.

Die Institutionen, die an dem Vergabeverfahren für das Umweltzeichen Blauer Engel beteiligt sind, unter anderem das Umweltbundesamt und das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, wollen überdies künftig die Gesundheit der Nutzer von Laserdruckern besser schützen und planen, die Bewertungskriterien für die Vergabe des Blauen Engels an Laserdrucker zu verschärfen. Ab dem 1. Januar 2013 sollen nur noch emissionsarme Geräte dieses Gütesiegel erhalten.

Kontakt: www.tesa-clean-air.com; www.tesa.de

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