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GfK: Kaufkraft steigt deutlich an

  • 15.12.2010
  • Monitor
  • Jörg Müllers

Die Kaufkraft der Deutschen steigt gegenüber dem Jahr 2010 im nächsten Jahr deutlich an – um 499 Euro pro Kopf. Die regionale Auswertung der Daten zeigt, dass etwa der Stadtstaat Hamburg besonders profitiert.

Das ist ein Ergebnis einer Studie von GfK GeoMarketing. Diese Entwicklung ist zum einen auf die schnelle Überwindung der Finanzkrise, aber auch auf die höheren Lohnerwartungen zurückzuführen. Die Gesamtsumme der GfK Kaufkraft Deutschland liegt für das Jahr 2011 bei 1 610,2 Milliarden Euro. Das sind 2,6 Prozent mehr als im Jahr 2010. Der durchschnittliche Bundesbürger hat demnach im kommenden Jahr eine Kaufkraft von 19 684 Euro zu erwarten, die unter anderem für den Konsum, die Miete oder Lebenshaltungskosten ausgegeben werden können.

Im Bundesländervergleich holt Hamburg auf. Der Stadtstaat macht gleich zwei Plätze gut, erobert den zweiten Rang hinter Bayern und verdrängt entsprechend Hessen und Baden-Württemberg. Schlusslichter sind die Bundesländer Thüringen, Sachsen, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt, die alle rund 16 Prozent unter dem Bundesdurchschnitt liegen.

Auf der Ebene der Stadt- und Landkreise gibt es im Ranking der zehn kaufkraftstärksten Kreise keine Änderungen. Der Hochtaunuskreis baut mit einer Kaufkraft von 28 585 Euro pro Einwohner seine herausragende Position geringfügig aus. Dahinter folgt der Landkreis Starnberg mit 28 048 Euro je Einwohner, der Landkreis München mit 27 031 Euro sowie der Main-Taunus-Kreis mit 27 022 Euro Kaufkraft pro Einwohner. Beachtlich dabei ist, dass die Einwohner im kaufkraftstärksten Kreis bereits 4400 Euro pro Jahr mehr zur Verfügung haben als die Einwohner des Kreises auf dem zehnten Platz. Die Einwohner des ärmsten Kreises in Deutschland, dem Landkreis Uecker-Randow in Mecklenburg-Vorpommern, haben nur knapp mehr als die Hälfte dessen für den Konsum zur Verfügung, was die Einwohner des reichsten Kreises haben.

Kontakt: www.gfk-geomarketing.de

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