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Rund zwölf Prozent der Deutschen arbeiten mehr oder weniger häufig von zu Hause oder unterwegs: Dies birgt aber auch Risiken, betont eine aktuelle ILO/Eurofound-Studie). (Bild: ThinkstockPhotos 615403718)
Rund zwölf Prozent der Deutschen arbeiten mehr oder weniger häufig von zu Hause oder unterwegs: Dies birgt aber auch Risiken, betont eine aktuelle ILO/Eurofound-Studie). (Bild: ThinkstockPhotos 615403718)

Bericht der ILO: „Mobiles Arbeiten“ – Chancen überwiegen

Ein neuer ILO-Eurofound-Bericht zeigt den zwiespältigen Charakter des „mobilen Arbeitens“ – und gibt einige Empfehlungen.

Die Studie „Working anytime, anywhere: The effects on the world of work“ hebt hervor, dass der Einsatz moderner Kommunikationstechnologien eine bessere Work-Life-Balance ermöglicht, aber gleichzeitig auch die Grenzen zwischen Arbeit und persönlichem Leben verwischt. „Mobiles Arbeiten“ kann die Work-Life-Balance verbessern, die Pendelzeiten verkürzen und die Produktivität steigern. Zugleich kann es aber auch zu einer längeren Arbeitszeit, einer höheren Arbeitsintensität und zu mehr Stress führen, heißt es in einem neuen gemeinsamen Bericht von ILO und Eurofound. Die Autoren des Berichts meinen, wenn die Risiken durch Regelungen des Unternehmens und der Politik begrenzt werden, biete das „mobile Arbeiten“ mehr Chancen als Risiken.

Es habe sich gezeigt, dass es am besten ist, wenn die Menschen nur zeitweise von zu Hause oder von unterwegs arbeiten – ansonsten steigt das Risiko, dass viele unbezahlte Überstunden gemacht werden und sich die Chancen für eine verbesserte Work-Life-Balance ins Gegenteil verkehren. In Deutschland arbeiten rund zwölf Prozent der Mitarbeiter mehr oder weniger häufig „mobil“, damit rangiert Deutschland im Vergleich von 15 Industrienationen im hinteren Mittelfeld. Die Studie der ILO/Eurofound hat vorhandene Untersuchungen verschiedener Länder ausgewertet, für Deutschland wurde beispielsweise der Mikrozensus des Jahres 2014 als Datenquelle herangezogen.

Kontakt: www.ilo.org 

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