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Jack Ma: „Köpfchen statt Muskeln“

Auf seiner Eröffnungsrede bei der CeBIT erklärte der Gründer der Handelsplattform Alibaba, Jack Ma, unter anderem, welche Anforderungen aus seiner Sicht an die Unternehmer der Zukunft gestellt werden.

Die Welt verändere sich schnell und dem müssten die traditionellen Unternehmen Rechnung tragen, so der Gründer der Handelsplattform Alibaba. Der moderne Markt funktioniere in der Zukunft nach dem C2B-Prinzip, dem Customer-to-Business-Prinzip, in welchem der Kunde über die Fertigung der Produkte bestimmt. Von Herstellern sei daher Flexibilität gefragt. Er erwarte, dass man in den Firmen der Zukunft mehr Frauen in Führungspositionen sehen werde, denn es würde mehr auf „Köpfchen, als auf Muskeln“ ankommen. Der in letzter Zeit wegen des zu laxen Umgangs mit Plagiaten auf der Alibaba-Plattform in Kritik geratene Ma ließ es sich nicht nehmen, einen dezenten Seitenhieb auf die traditionellen Unternehmen zu platzieren, die sich seiner Meinung nach von den Internetfirmen bedroht fühlen und daher auch viele Innovationen ausbremsen würden. Gegen Ende der Ansprache fasste Ma zusammen, dass es nicht die Technologie sei, die die Welt verändere, sondern die Träume dahinter. So wie er zu Beginn seiner Karriere kleinen Unternehmen aus China in die internationalen Märkte helfen wollte, wolle er nun auch Unternehmen nach China helfen – und ließ es sich nicht nehmen zum Schluss noch ein wenig Werbung für seinen neuen Bezahldienst zu machen, welcher die „Mobile Shopper“ mit Hilfe von Gesichtserkennung identifiziert.

Kontakt: www.alibaba.com

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