BusinessPartner PBS

Verwertungsgesellschaften kritisieren Bitkom-Studie

Die vom Bitkom in Auftrag gegebene Studie, die eine urheberrechtlich relevante Nutzung von IT-Geräten messen soll, belastet die laufenden Verhandlungen über ein angemessene Vergütung für private Vervielfältigung.

Wie vom Gesetzgeber aufgegeben, verhandeln derzeit die ZPÜ (Zentralstelle für private Überspielungsrechte);

die VG Bild-Kunst und die VG Wort mit dem Bitkom sowie den Verbänden ZVEI (Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie) und IM (Informationskreis AufnahmeMedien) über eine Vergütung für Geräte und Speichermedien, die für die private Vervielfältigung urheber- und leistungsschutzrechtlich geschützter Werke genutzt werden.

Im Rahmen dieser Verhandlungen haben die Verwertungsgesellschaften eigenen Angaben zufolge dem Bitkom ein faires und maßvolles Angebot gemacht. Noch vor Abgabe eines Gegenangebots versuche der Verband nunmehr, durch die Veröffentlichung einer „vorschnell und einseitig in Auftrag gegebenen Studie“, die Verhandlungen zu Gunsten der Industrie zu beeinflussen, kritisieren die Verwertungsgesellschaften. (BusinessPartner PBS berichtete) Der Vorwurf, die Verwertungsgesellschaften forderten unter anderem für PCs „sehr hohe Abgaben“, ist nach Auffassung der Gema nicht gerechtfertigt. Die Verwertungsgesellschaft kündigte im Gegenzug an, dass man sich hierdurch nicht abbringen lassen werde, von Herstellern und Importeuren solcher Geräte, eine angemessene Vergütung zu fordern.

Kontakt: www.gema.de

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