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Dumping-Verdacht bei Ringbuchmechaniken

Nachdem aufgrund wettbewerbs-verzerrender Maßnahmen die Einfuhren von Ringbuch-Mechaniken aus China bereits mit Strafzöllen belegt wurden, taucht nun der Verdacht der „Anti Dumping“-Umgehung auf.

Die Europäische Kommission vermutet, dass Hersteller aus China zum einen über Thailand und zum anderen direkt aus China, unter Umgehung der Einfuhrzölle, liefern. Nach Interventionen aus der Branche, soll die Kommission nun die Einleitung eines „Anti Dumping“-Umgehungsverfahrens vorgeschlagen haben. In der Regel unterstützen die Mitgliedsstaaten die Verfolgung von Zollumgehungen, da ihnen dadurch beträchtliche Einnahmen entgehen. Sollte das Umgehungsverfahren eingeleitet werden, würde das für die europäischen Importeure bedeuten, dass ab Anfang Dezember 2007 alle aus Thailand und China importierten Mechaniken in allen Mitgliedstaaten der EU registriert werden. Im Falle eines positiven Ergebnisses der Untersuchung würde ab dem Zeitpunkt der Registrierung auch auf die thailändischen Einfuhren der für China geltende Zoll von 78 Prozent erhoben werden, es könnten rückwirkende Zölle eingefordert und unter Umständen sogar Strafmandate gegen einzelne europäische Einführer verhängt werden. Der Billigpreisstrategie der Chinesen, wie man sie aus anderen Branchen kennt, wäre damit erst einmal ein Riegel vorgeschoben.

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