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Das Thema 3D-Druck stand auch auf der diesjährigen Drupa ganz oben auf der Agenda. Foto: Messe Düsseldorf, Constanze Tillmann
Das Thema 3D-Druck stand auch auf der diesjährigen Drupa ganz oben auf der Agenda. Foto: Messe Düsseldorf, Constanze Tillmann

Bitkom-Befragung: Großes Potenzial für 3D-Druck

Was vor einigen Jahren noch wie Science Fiction klang, ist mit innovativen 3D-Druckverfahren heute schon möglich – und bietet riesige Chancen für die Fertigung und Logistik.

Das zeigt eine repräsentative Befragung von 559 Industrieunternehmen ab 100 Mitarbeitern, die der Digitalverband Bitkom beauftragt hat. Insgesamt versprechen sich neun von zehn (89 Prozent) Industrieunternehmen vom 3D-Druck Vorteile für sich. Dabei sehen die Unternehmen den größten Vorteil des 3D-Drucks in der Möglichkeit, „individualisierte Produkte“ herzustellen, zwei Drittel (66 Prozent) nennen diesen Punkt. Fast ebenso viele (63 Prozent) erwarten vom 3D-Druck vor allem eine insgesamt „größere Flexibilität in der Produktion“.

„Der 3D-Druck wird die industrielle Produktion von Grund auf revolutionieren, weg von der Herstellung von Massenware, hin zur individuellen Einzelfertigung. Produkte können künftig exakt nach Kundenwunsch hergestellt werden“, betont Dr. Bernhard Rohleder, Bitkom-Hauptgeschäftsführer. „Die Möglichkeit, prinzipiell an jedem Ort sofort ein Produkt herzustellen, wird zudem Kosten und Aufwand für Lagerung und Logistik deutlich reduzieren, wovon zahlreiche Branchen profitieren.“ Schon heute nutzten viele Unternehmen 3D-Drucker in der Prototyp-Entwicklung und vermehrt auch in der Produktion. Aber auch das Potenzial für Privathaushalte ist nach Einschätzung des Bitkom groß. So könnte es in einigen Jahren üblich sein, sich beispielsweise Ersatzteile für Haushaltsgeräte oder sogar Lebensmittel auf der Grundlage eines digitalen Bauplans aus dem Internet auszudrucken.

Kontakt: www.bitkom.org

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