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Büromöbel: Ergonomie rückt in den Fokus

  • 19.01.2010
  • Monitor
  • Elke Sondermann

Die ergonomische Qualität der Büroarbeitsplätze hat sich in den vergangenen Jahren deutlich verbessert und wird nach Einschätzung der Büromöbelhersteller weiter steigen.

Außerdem im Trend: Wer in neue Einrichtungen investiert, achtet auf die Qualität. Dieses Fazit zieht der bso Verband Büro-, Sitz- und Objektmöbel, Wiesbaden, aus einer Befragung seiner Mitgliedsunternehmen zu den aktuellen Nachfragetrends.

Die Nachfrage von Sitz-Steh-Arbeitsplätzen, an welchen sowohl im Sitzen als auch im Stehen gearbeitet werden kann, steigt. Durch die Möglichkeit auch stehend zu arbeiten, beugt man einem Rückenleiden vor. Verstellbare Armlehnen gehören bald zur Standardausstattung eines Bürostuhls. Diese ergonomische Ausstattung wirkt entlastend für Schultern und Nacken und erleichtert das Aufstehen und Hinsetzen. Nackenstützen sind eine sinnvolle Ergänzung zur Synchronmechanik, weil sie die entspannende Wirkung des gelegentlichen Zurücklehnens während der Arbeit verstärken. Viele Unternehmen scheuen aber diese Investition.

Die Umsatzstatistik der befragten Unternehmen, die circa 80 bis 85 Prozent des Branchenumsatzes bestreiten, belegt, dass ergonomische Büromöbel die Mehrzahl der 18 Millionen Büroarbeitsplätze in Deutschland prägen. Nach Berechnungen des bso muss sich dennoch fast jeder fünfte Büroarbeiter mit Einrichtungen begnügen, die nicht einmal den in der Bildschirmarbeitsverordnung und der Arbeitsstättenrichtlinie festgelegten gesetzlichen Mindestanforderungen entsprechen. Die deutsche Büromöbelindustrie hofft, deren Arbeitgeber mit guten Argumenten und weiteren Produktinnovationen überzeugen zu können.

Kontakt: www.buero-forum.de

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