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„Perspektiven für PBS-Marken hellen sich auf“

  • 19.05.2014
  • Monitor
  • Stefan Syndikus

Die Markenfirmen der Papier-, Bürobedarfs- und Schreibwaren-Industrie im Altenaer Kreis (AK) blicken mit Zuversicht auf den Jahresverlauf, hieß es nach der Frühjahrstagung des Verbands.

Rolf Schifferens, AK-Sprecher und Vertriebsgeschäftsführer von Faber-Castell
Rolf Schifferens, AK-Sprecher und Vertriebsgeschäftsführer von Faber-Castell

Die Konjunktur werde sich nach der aktuellen Prognose des PBS-Markenverbands sowohl in Deutschland als auch international weiter leicht verbessern. Wie Rolf Schifferens, AK-Sprecher und Vertriebsgeschäftsführer von Faber-Castell, nach der Frühjahrstagung berichtete, konnten die 21 AK-Markenfirmen in den ersten vier Monaten dieses Jahres ein durchschnittliches Umsatzwachstum von knapp zwei Prozent verzeichnen. Allerdings konnten die Ertragserwartungen dieser Umsatzentwicklung durchweg nicht folgen.

 

Schifferens: „Das Interesse an hochwertigen Markenartikeln ist ungebrochen – und das weltweit.“ Nachdem der AK-Sprecher für das Jahr 2013 nur auf eine Umsatzentwicklung auf Vorjahresniveau zurückblicken konnte, überwiegen nach seiner Aussage nun die positiven Zahlen auf dem deutschen und den internationalen Märkten. Im Deutschlandgeschäft wandelten sich die Umsatzergebnisse von durchschnittlich nicht einmal einem Prozent am Jahresende 2013 auf jetzt plus zwei Prozent. Wesentliche Stütze der positiven Entwicklung bleibe aber das Exportgeschäft, obwohl die Rahmenbedingungen in den Ländern sehr unterschiedlich seien, so Schifferens. Durchschnittlich stiegen die Auslandsumsätze von einer „schwarzen Null“ auf etwa 2,5 Prozent, „mit weiter anwachsender Tendenz,“ wie Schifferens ergänzt. Die AK-Markenfirmen planen, ihre Gesamtumsätze in 2014 um durchschnittlich drei Prozent auszuweiten.

 

Wie der AK-Sprecher weiter ausführt, werden die durch die Digitalisierung bedingten Umsatzrückgänge ausgeglichen durch eine steigende Nachfrage nach höherwertigen Produkten für Schule und Büro. Schifferens: „Ich bleibe dabei: Unseren Markenprodukten wird es auch weiterhin gelingen, die Menschen emotional anzusprechen.“ Er verwies dabei auch auf die Erfahrungen von Markenartikelherstellern anderer Konsumgüterbranchen, in denen es einen ebensolchen Trend gebe.

 

Kontakt: www.altenaerkreis.de

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