BusinessPartner PBS

Standorte: An Hessen geht kein Weg vorbei

  • 19.06.2008
  • Monitor
  • Elke Sondermann

Expandierende Einzelhändler finden in Hessen sehr gute Standortoptionen. Das Immobilienberatungsunternehmen Kemper’s Jones Lang LaSalle hat die zehn wichtigsten Einzelhandelsstandorte ermittelt.

Spitzenreiter ist Frankfurt. Dort liegen die Ladenmieten derzeit 15 Prozent über dem Vorjahr und erreichen auf der Zeil bis zu 260 Euro/m². Bundesweit bedeutet dies Rang zwei nach München. Besonders die Zeil hat Potenzial: Anfang 2009 eröffnet dort mit dem PalaisQuartier eines der größten Innenstadtprojekte Europas. Wiesbaden ist die Nummer zwei in Hessen. Sie zählt zu den 15 teuersten Einzelhandelsstandorten in Deutschland. Wer in der Kirchgasse oder Langgasse mietet, muss mit Ladenmieten bis zu 130 Euro/m² rechnen. Die Centerprojekte "Liliencarree" und "Luisenforum" mindern die Nachfrage nach innerstädtischen Flächen nicht. Eine Stärkung verspricht der Neubau der City-Passage, die ab dem Frühjahr 2009 auf 20 000 m² erweitert werden soll. Die Darmstädter Toplagen Ernst-Ludwig-Straße und Schuchardtstraße erzielen Spitzenmieten um 95 Euro/m². Sie werden sich auch im Wettbewerb mit dem 2009 eröffnenden Loop5 im nahe gelegenen Weiterstadt behaupten. Gießen ist aus Einzelhandelssicht der uneingeschränkte Platzhirsch in Mittelhessen. Die Miete ist leicht steigend, in der Spitze werden 85 Euro/m² erzielt. Ähnliche Mieten werden in der Kasseler 1a-Lage Obere Königsstraße aufgerufen. Offenbach, Hanau und Bad Homburg bilden das Mittelfeld in Hessen, und die Städte Fulda und Rüsselsheim komplettieren die Top 10.

Kontakt: www.kempers.net

Verwandte Themen
Digitalisierung war auch in diesem Jahr das zentrale Thema auf der didacta. Foto: Messe Stuttgart
Zentrales Thema war die Digitalisierung weiter
Wettbewerb gestartet: Deutschlands nachhaltigste Unternehmen können sich um den Deutschen Nachhaltigkeitspreis bewerben. (Foto:Frank_Fendler)
Die nachhaltigsten Unternehmen gesucht weiter
Deutscher Briefumschlagverbrauch 2005 bis 2016 (in Milliarden Stück) - Grafik: VDBF
Absatzrückgang bei Briefumschlägen verlangsamt sich weiter
ECC Köln mit Handlungsempfehlungen weiter
Rund zwölf Prozent der Deutschen arbeiten mehr oder weniger häufig von zu Hause oder unterwegs: Dies birgt aber auch Risiken, betont eine aktuelle ILO/Eurofound-Studie). (Bild: ThinkstockPhotos 615403718)
„Mobiles Arbeiten“ – Chancen überwiegen weiter
Detail aus der Software „RegioGraph“: Komplettlösung für alle Fragestellungen mit Ortsbezug in Vertrieb, Marketing und Controlling.
GfK launcht „RegioGraph 2017“ weiter