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Digitalisierung war auch in diesem Jahr das zentrale Thema auf der didacta. Foto: Messe Stuttgart
Digitalisierung war auch in diesem Jahr das zentrale Thema auf der didacta. Foto: Messe Stuttgart

didacta 2017: Zentrales Thema war die Digitalisierung

Die größte Bildungsfachmesse der Welt, die didacta 2017, ist am Samstag zu Ende gegangen. Auf über 75.000 Quadratmetern präsentierten 860 Aussteller aus 47 Ländern die neuesten Trends für Schulen, Hochschulen und außerschulische Bildung.

Das umfassende Angebot reichte von klassischen Lehrmitteln über multimedialen Präsentations- und Informationstechnik bis hin zu Einrichtung- und Bildungsstättenausrüstung und Aus- und Weiterbildungsangeboten. Neben Themen wie Strukturwandel und Integration wurden vor allem die neuen Möglichkeiten der Wissens- und Kompetenzvermittlung diskutiert. An den fünf Messetagen verzeichneten die Organisatoren mehr als 85.000 Besucher, deren Hauptinteressen sich vorrangig auf Lehr- und Arbeitsmittel (53 Prozent) sowie auf Lernmittel und Schulbücher (47 Prozent) richteten. Ein starker Zuwachs konnte laut dem Veranstalter im Bereich der digitalen Medien festgestellt werden: Hier stieg die Nachfrage um sieben auf insgesamt 34 Prozent und lag damit im Besucherinteresse noch vor Fachliteratur und Verlagserzeugnissen (31 Prozent) und Ausstattung/Einrichtungen (29 Prozent). „Die didacta 2017 stand ganz im Zeichen des digitalen Wandels“, kommentierte Reinhard Koslitz, Hauptgeschäftsführer Didacta Verband e.V. diesen Trend. „Spannende, innovative Lösungen für den Unterricht prägten das Angebot. Die Bildungswirtschaft ist bereit für die Herausforderungen der Zukunft.“

Der Erfolg der didacta beruhte nicht zuletzt auf einer konstanten Besucherqualität: 16 Prozent waren ausschlaggebend an Einkaufs- und Beschaffungsentscheidungen beteiligt, 37 Prozent mitentscheidend; 23 Prozent hatten beratende Funktionen inne. Abermals stellten Lehrer mit 30 Prozent die größte Besuchergruppe, gefolgt von Erziehern (19 Prozent) und Beamten/Angestellten in Bildungsverwaltung oder Lehrerweiterbildung (14 Prozent). Die Top 3 der vertretenen Wirtschaftszweige waren das allgemein bildende Schulwesen (40 Prozent), Vorschulen/Kindertagesstätten (21 Prozent) sowie das berufliche Schulwesen (15 Prozent). Leichte Zuwächse gab es in den Bereichen Behörden/öffentliche Einrichtungen, Erwachsenenbildung, Dienstleistung/Schulung/Beratung und Weiterbildung.

Kontakt: www.messe-stuttgart.de/didacta

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