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Vorbehalte gegen Onlinerechnungen bestätigt

  • 20.04.2011
  • Monitor
  • Stefan Syndikus

Ein Großteil der Bundesbürger will ihre Rechnungen weiterhin möglichst per Post erhalten, stellt eine Forsa-Studie im Auftrag des Verbands der Briefumschlagfabriken (VDBF) fest.

Bei der erneuten repräsentativen Erhebung im März und April wurden mehr als 1000 Bürger nach ihrer Meinung zur Onlinerechnung befragt. Rund 40 Prozent der Empfänger von elektronischen Rechnungen erklärten, dass ihnen der Umstieg auf Onlinerechnungen vom Versender nahegelegt wurde. So wurden unter anderem Preisnachlässe, günstigere Tarife oder andere Vergünstigungen als Wechselgrund genannt. Wenn sie aber die freie Wahl hätten, würden 72 Prozent ihre Rechnung weiterhin gerne per Post erhalten. Auch in der Altersgruppe der 18- bis 29-Jährigen bevorzugen 66 Prozent die klassische Papierrechnung.

Gerade einmal 18 Prozent der Bevölkerung entscheidet sich bewusst für elektronisch zugestellte Rechnungen. „Das Ergebnis der Studie macht erneut deutlich, dass in Deutschland das professionelle Kundenbeziehungs-Management häufig dem vordergründigen Kostendenken untergeordnet wird“, betonte der VDBF. Der Rechnungssteller spare zwar mit Onlinerechnungen Porto und Papier, überlasse es aber seinen Kunden, die Rechnungen auf eigene Kosten auszudrucken.

Kontakt: www.vdbf-online.de

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