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Elektroschrottrichtlinie wird unzureichend umgesetzt

Einer Studie der United Nations University, die im Auftrag der EU durchgeführt wurde, sind die Sammelmengen bei Elektroschrott in der EU enttäuschend.

Die Forscher sehen noch enormen Handlungsbedarf vor allem bei Kleingeräten. Darüber hinaus bemängeln die Experten die bürokratischen Hürden, die nach wie vor sehr hoch und nicht länderübergreifend geregelt seien. Gerade kleine und mittlere Hersteller sind nach Auffassung der Forscher nicht ausreichend über ihre Pflichten informiert. So gebe es noch eine riesige Menge an abzugebenden Berichten, die momentan Kosten in Höhe von rund 40 Millionen Euro verursachen. Dadurch kann es nach Ansicht der Forscher zu Wettbewerbsverzerrungen kommen, schließlich brauche man für einen solchen Bericht etwa acht Stunden und Hersteller müssten bis zu 72 Berichte pro Jahr abgeben.

In Deutschland wird die Richtlinie vom Elektro- und Hausgerätegesetz geregelt. Nach wie vor haben aber noch nicht alle Staaten die Richtlinie umgesetzt. Vor allem den neuen Mitgliedsstaaten der EU falle dies nach Ansicht der Experten schwer. Doch auch in Westeuropa werde noch zu wenig getan.

Kontakt: www.unu.edu, www.unu.edu

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