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Auch Digital Natives kaufen gerne offline

Der Online-Handel konnte weiter zulegen, aber für fast zwei Drittel der Konsumenten ist das stationäre Geschäft die wichtigste Einkaufsquelle. Das belegt eine heute veröffentlichte Studie.

Die Mehrheit der Verbraucher kauft nach wie vor am liebsten im Geschäft, so das Ergebnis der aktuellen Studie der Roland Berger Strategy Consultants und der ECE. Dem nach ist der stationäre Handel weit davon entfernt, nur das Schaufenster für Online-Händler zu sein. Im Gegenteil: Einkäufe, die online vorbereitet und dann aber im Geschäft getätigt werden, generieren einen elfmal höheren Umsatz als im umgekehrten Fall. Deutlich wird auch, dass es eine große Gruppe junger, sehr internetaffiner Konsumenten gibt, die fast ausschließlich offline shoppt. „Viele Verbraucher kaufen am liebsten im Geschäft ein – dort, wo sie die Möglichkeit haben, die Waren anzufassen und anzuprobieren und sofort mitzunehmen“, erläutert Roland-Berger-Partner Lars Luck. Viele Kunden schätzen offensichtlich den Wohlfühlfaktor und eine kompetente Beratung vor Ort. Eine Präsenz im stationären Handel ist der Studie zufolge sogar für Marken interessant, die bisher nur online vertrieben wurden. „So erklärt sich, warum selbst High-Tech-Unternehmen, die ganz auf das Internet setzen, Flagship-Stores in den wichtigsten Zentren eröffnen“, kommentiert Roland Berger-Stratege Prof. Dr. Björn Bloching die Ergebnisse.

Lesen Sie dazu auch unseren Bericht in der März-Ausgabe unseres neuen Supplements Cutes.

Kontakt: www.rolandberger.de

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