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Verband fordert "attraktive Regionalmessen"

Der Handelsverband Bürowirtschaft und Schreibwaren (HBS) hat die Nachricht, dass die Leipziger Messegesellschaft und die Messe Frankfurt die Ordermesse Vivanti gemeinsam veranstalten, positiv aufgenommen.

Zugleich fordert er von den Veranstaltern aller Regionalmessen in Deutschland, also auch von der Trendset in München, sich terminlich abzustimmen, da sonst schon im Januar 2016 Überschneidungen drohten. Während die Trendset als besucherstärkste Messe erfolgreich arbeite und die Nordstil, die in Hamburg quasi in Nachfolge der Early Bird stehe, eine überraschend erfreuliche Entwicklung zeigten, wäre der Fachhandel mit der Vivanti in Düsseldorf unzufrieden, so die HBS-Mitteilung. Das dürfte sich nun ändern, die Regionalmessen wären nun alle eine interessante nationale Ergänzung der Weltleitmessen Ambiente, Christmasworld und Paperworld in Frankfurt.

Dem Handelsverband ist dies gerade auch für die kleinen und mittleren Händlern, die in seinen Landesverbänden organisiert sind, wichtig. Viele von ihnen scheuten den Weg und den finanziellen Aufwand für einen Besuch der Leitmessen. Die Hausmessen des PBS-Großhandels würden zwar gern frequentiert, doch deckten sie für viele der inhabergeführten Fachgeschäfte nur einen Teil ihres Sortiments ab. Dieses fände sich hingegen auf den Regionalmessen, die für fast alle Händler selbst in Tagesbesuchen erreichbar wären, so die Position des Verbandes. Der Bundesverband, der scchon im Arbeitskreis Nordstil die Interessen der Fachbesucher vertritt, hat auch den anderen Regionalmessen seine Unterstützung angeboten. Für die Vivanti wurde bereits ein Beratungsgremium angekündigt, um die Veranstaltung für Aussteller und Fachbesucher gleichermaßen attraktiv zu gestalten. Ergänzend fordert der HBS die Veranstalter aller drei Regionalmessen auf, ihre Termine zu koordinieren. Bereits im Januar 2016 drohe eine Überschneidung von Vivanti und Trendset mit der Folge, dass zahlreiche Aussteller nur eine der Messen bestücken könnten und die Fachbesucher der anderen Messe auf die Präsenz von Ausstellern verzichten müssten. Für eine Terminkoordination für das Jahr 2016 sei es laut Verbandsinfo „noch nicht zu spät“.

Kontakt: www.wohnenundbuero.de

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