BusinessPartner PBS
Weniger Paper auf dem Schreibtisch: Durch das E-Rechnungs-Gesetz soll das Ausdrucken, Kuvertieren und Frankieren von Papierrechnungen bald der Vergangenheit angehören. (c) ThinkstockPhotos-499691622
Weniger Paper auf dem Schreibtisch: Durch das E-Rechnungs-Gesetz soll das Ausdrucken, Kuvertieren und Frankieren von Papierrechnungen bald der Vergangenheit angehören. (c) ThinkstockPhotos-499691622

Umsetzung der Digitalisierung: Bundeskabinett beschließt E-Rechnungs-Gesetz

Die Rechnungstellung an Behörden und Einrichtungen der Bundesverwaltung durch private Unternehmen soll zukünftig in elektronischer Form möglich sein. So sieht es das E-Rechnungs-Gesetz des Bundes vor, das vom Bundeskabinett verabschiedet wurde.

Das Ausdrucken, Kuvertieren und Frankieren von Papierrechnungen gehört damit bald der Vergangenheit an. So sollen Portokosten gespart und der Arbeitsaufwand bei privaten Unternehmen in erheblichem Maße reduziert werden. Damit können die rechnungstellenden Unternehmen der Bundesverwaltung um bis zu elf Millionen Euro jährlich entlastet werden. Darüber hinaus werden Ressourcen geschont, Medienbrüche durch die unmittelbare elektronische Übertragung von Rechnungsdaten an die Bundesstellen vermieden und durchgängige sowie konsistente Prozesse von der Bestellung bis zur Bezahlung geschaffen.  

„Das E-Rechnungs-Gesetz des Bundes ist ein weiterer Meilenstein in der E-Government-Strategie der Bundesregierung. Die elektronische Rechnungslegung trägt zu einer enormen Entbürokratisierung, Kosteneinsparung und schnelleren Abwicklung der Zahlungen bei“, so Dr. Ole Schröder, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium des Innern.  

Folgerichtig finden sich die Vorschriften zur elektronischen Rechnungsstellung im E-Government-Gesetz des Bundes wieder. Sie treten ab dem 27.  November 2018 für Bundesministerien und Verfassungsorgane in Kraft. Für alle übrigen Behörden gilt die Neuregelung ab dem 27. November 2019. Zugleich verpflichtet sich die Bundesverwaltung selbst, zukünftig Rechnungen an Bürger und Unternehmen in elektronischer Form anzuzeigen, wenn der Rechnungsstellung ein elektronischer Bestellvorgang vorangegangen ist; beispielsweise im Webshop einer Bundesbehörde.  

Hier finden Sie den Entwurf des Gesetzes zur Umsetzung der Richtlinie 2014/55/EU über die elektronische Rechnungsstellung im öffentlichen Auftragswesen.  

Kontakt: www.bmi.bund.de 

Verwandte Themen
PSI Messe in Düsseldorf: Anfang Januar präsentieren sich die Hersteller von Schreibgeräten auf der Werbeartikelmesse.
Schreibgerätehersteller nutzen PSI weiter
Google erinnert mit seiner „Doodle“ genannten Verfremdung des eigenen Logos an die Erfindung des Lochers vor 131 Jahren.
Google feiert Friedrich Soenneckens Erfindung weiter
Internationale Aktionswaren- und Importmesse in Köln: Es werden wieder rund 9000 Besucher für die drei Messetage erwartet.
IAW-Messe im kommenden Frühjahr weiter
Führungsteam der Sofea-Initiative in Düsseldorf (v.l.): Matthias Schumacher (President), Anita Singh-Gunther (Geschäftsführerin) und Johan Brondijk (Schatzmeister)
Sofea-Plattform hebt Synergien hervor weiter
Der Markt für Drucker und Multifunktionsgeräte bleibt laut den Marktforschern von Context weiter schwierig. Foto: ThinkstockPhotos-170230781
Drucker-Verkäufe in Westeuropa weiter rückläufig weiter
Plattform für visuelle Kommunikation: ab 2019 finden die Messe viscom und PSI zeitgleich statt.
Viscom und PSI finden ab 2019 zeitgleich statt weiter