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Schwieriges Fahrwasser: Nur Business-Inkjet-Systeme konnten sich dem anhaltenden Negativtrend im westeuropäischen Druckermarkt widersetzen. Foto: Epson
Schwieriges Fahrwasser: Nur Business-Inkjet-Systeme konnten sich dem anhaltenden Negativtrend im westeuropäischen Druckermarkt widersetzen. Foto: Epson

IDC-Zahlen: Druckermarkt in Westeuropa bleibt schwierig

Nach aktuellen Zahlen des Marktforschungsunternehmens IDC wurden im zweiten Quartal des laufenden Geschäftsjahrs 5,8 Prozent weniger Drucker und Multifunktionsgeräte in Westeuropa verkauft als im Vorjahresquartal.

Im zweiten rückläufigen Quartal in Folge wurden rund 4,5 Millionen Druck- und Multifunktionsgerate abgesetzt. Damit wurden etwa 275.000 Geräte weniger verkauft als im Vorjahreszeitraum. Ein Minus verbuchten dabei sowohl Laser- als auch Tintensysteme, vor allem der Consumerbereich musste nach Angaben der IDC-Analysten starke Verluste hinnehmen. Erfreulich ist, dass im Gegensatz zum Absatz die Umsatzerlöse im zweiten Quartal mit einem Minus von 0,8 Prozent nur minimal zurückgingen.  

Das Minus im Markt für Lasersysteme fällt laut IDC mit 7,9 Prozent deutlicher aus als der Gesamtmarkt. Erfreulich hier ist nach Angabe der Markforscher, dass der Rückgang beim Wert deutlich geringer ist als der bei den Stückzahlen, was auf eine stabile Preisentwicklung schließen lasse.  

Das Business-Inkjet-Segment indes konnte nach IDC-Zahlen weiter zulegen. Nach einem Wachstum im vergangenen Quartal stiegen die Absatzzahlen auch im zweiten Quartal um 6,2 Prozent. Das größte Wachstum mit einem Plus von 8,7 Prozent verzeichneten dabei Multifunktionsgeräte, die mit 91,7 Prozent den Löwenanteil im Business-Inkjet-Markt ausmachen. Reine Business-Inkjet-Drucker indes mussten laut IDC ein Minus von 15,9 Prozent hinnehmen. Im Drucker-Gesamtmarkt liegt der Anteil der Multifunktionsgeräte bei 81,4 Prozent.  

„Die rückläufige Entwicklung in der Printing- und Imaging-Industrie setzt sich auch im zweiten Quartal des laufenden Geschäftsjahres fort“, sagt Delphine Carnet, Senior Research Analyst in der Hardware Devices and Document Solutions Group von IDC. Es sei schwierig in einem rückläufigen Markt, Wachstumsbereiche auszumachen, auch wenn Business-Inkjet- und High-Speed-Lasergeräte ein moderates Wachstum zeigen.  

Mit einem Minus von 9,5 Prozent folgt auch der Markt in Deutschland, der im dritten Quartal in Folge einen Rückgang verkraften muss, dem Trend in Westeuropa. Im Gegensatz zum westeuropäischen Durchschnitt fällt das Wachstum bei Business-Inkjet-Systemen hierzulande mit einem Plus von 2,7 Prozent deutlich geringer aus. Der Markt für Tintensysteme insgesamt (Business- und Consumer-Geräte) verzeichnete laut IDC jedoch einen Rückgang von 7,2 Prozent.  

Der Markt für Laserdrucksysteme in Deutschland ist mittlerweile seit rund einem Jahr im Rückwärtsgang. Während Farbgeräte laut IDC im zweiten Quartal ein Minus von 6,5 Prozent verzeichneten, verloren Mono-Laser-Systeme satte 16,9 Prozent.  

Kontakt: www.idc.com 

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