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KarstadtQuelle: Flexibilität kostet Arbeitsplätze

Im Quelle-Versandzentrum Leipzig soll im Laufe des Jahres Presseberichten zufolge fast jede vierte Stelle wegfallen. Mit dem neuen Modell will das Versandzentrum seine Flexibilität steigern und seine Zukunft sichern.

Geplant sei der Abbau von 300 der 1150 Arbeitsplätze, so der Geschäftsführer der Versandhandelsgruppe der KarstadtQuelle AG Primondo, Hanns R. Rech. Die Wochenarbeitszeit würde künftig auf 42 Stunden an sechs Tagen die Woche steigen, Teilzeitbeschäftigung abgeschafft. Die verbleibenden 830 Mitarbeiter würden aufgrund der Vollzeitbeschäftigung mehr verdienen als bislang und zwei Jahre Kündigungsschutz genießen, so Rech. Hintergrund sei die schlechte Auslastung des 1995 errichteten Logistikzentrums, die von 130 Millionen Paketen auf rund 82 Millionen Pakete pro Jahr gesunken sei. Seit dem 1. März 2007 firmiert die bisherige Versandhandelsgruppe der KarstadtQuelle AG unter dem Namen Primondo. Primondo bündelt als Dachgesellschaft die führenden europäischen Versendermarken des Universal- und Spezialversands und soll sie im Rahmen einer modernen Versandhandelsstrategie auf profitables Wachstum ausrichten.

Kontakt: www.primondo.com

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