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Papierindustrie mit deutlichem Umsatzrückgang

  • 25.02.2010
  • Monitor
  • Jörg Müllers

Der Umsatzeinbruch der deutschen Papierindustrie ist im Krisenjahr 2009 mit einem Minus von 16 Prozent – auf rund 12,5 Milliarden Euro – deutlich ausgefallen.

Mittlerweile sei aber die Talsohle durchschritten und die Auftragssituation habe sich deutlich verbessert heißt es in einer Pressemitteilung des Verbands Deutscher Papierfabriken. Vor dem Hintergrund wieder steigender Kosten, sähen sich die Unternehmen zur Sicherung der Arbeitsplätze aber gezwungen, Preisverbesserungen durchzusetzen.

Insgesamt seien Produktion und Absatz im Krisenjahr 2009 um 8 Prozent auf rund 21 Millionen Tonnen gesunken. Nach Ansicht von Wolfgang Palm, dem Präsidenten des Verbands, werde es einige Jahre dauern, bis die Branche wieder den Stand vor der Krise erreicht habe. Die Entwicklung der einzelnen Sorten verlief unterschiedlich.

Während sich der Absatz für Verpackungspapiere und -kartons stabilisiert habe, machten sich etwa bei den grafischen Papieren deutlich die vorhandenen Überkapazitäten bemerkbar. Gut behauptet haben sich 2009 die Hersteller von Hygienepapieren, deren Geschäft durch die Krise kaum berührt wurde. Die Hersteller von Spezialpapieren mussten ein Absatzminus von rund 13 Prozent verzeichnen. Nach wie vor ist die deutsche Papierindustrie die viertgrößte weltweit. In Europa liegt der Marktanteil bei inzwischen 24 Prozent.

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