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Konsumlaune steigt

Die Konjunkturerwartungen verzeichnen im Mai einen weiteren Höchststand. Auch die Einkommensaussichten konnten zulegen. Selbst die Anschaffungsneigung, weist einen moderaten Anstieg auf, so die Konsumklimastudie der GfK.

So prognostiziert das Konsumklima nach revidiert 5,7 Punkten im Mai einen Wert von 7,3 Punkten für den Monat Juni. Vor dem Hintergrund der deutlich besseren Rahmenbedingungen für den privaten Verbrauch revidiert die GfK ihre ursprüngliche Wachstumsprognose für dieses Jahr von 0,5 auf 1 Prozent. Positiv gestimmte Unternehmen, sichtbare Erfolge auf dem Arbeitsmarkt sowie wieder deutlich steigende Löhne und Gehälter sorgen, nach Ansicht der Marktforscher, dafür, dass die Konjunkturaussichten überaus euphorisch eingeschätzt werden. Aber auch die Einkommenserwartungen sind so hoch, wie sie es zuletzt im Frühjahr 2001 gewesen sind.

Von den überaus optimistischen Konjunktur- und Einkommensaussichten profitiere auch die Anschaffungsneigung. Diese befinde sich, nach Angaben der GfK, auf Erholungskurs, allerdings mit moderatem Ausmaß. Der Indikator legt im Mai um 2,4 Punkte gegenüber dem Vormonat zu und weist 4,1 Punkte auf. Dies ist der dritte Anstieg in Folge. Die mehrwertsteuerbedingte Schwächephase der Anschaffungsneigung ist damit überwunden. Folglich werden die Verbraucher künftig wieder eher bereit und in der Lage sein, ihren Geldbeutel für den Konsum großzügiger zu öffnen.

Kontakt: www.gfk.com

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