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GfK: Konsumklima erhält einen Dämpfer

So lautet das Ergebnis der GfK-Konsumklimastudie für den Mai. Die Deutschen seien wegen der Staatsschulden in der EU und wegen der Stabilisierungsmaßnahmen für den Euro in ihrem Konsumverhalten verunsichert.

Die aktuell veröffentlichte Studie zum Konsumklimaindex der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) zeigt, dass den Verbrauchern die gute Stimmung vergangen ist. Die Bundesbürger befürchten demnach, dass die Rettungspakete für Griechenland und den schwächelnden Euro die deutsche Wirtschaft in ihrer Erholung beeinträchtigen könnten. Somit haben die Diskussionen um Griechenland und den Euro die positiven Aspekte der wirtschaftlichen Entwicklung Deutschlands, wie den überaus robusten Arbeitsmarkt sowie das im ersten Quartal gestiegene Bruttoinlandsprodukt überlagert. Im Vergleich zum April büßt somit der Indikator für die Konjunkturerwartung die Gewinne aus dem Vormonat wieder ein. Mit einem Minus von 18,6 Punkten weist er nur noch 3,9 Zähler auf. Auch die Einkommenserwartung, die im vergangenen Monat noch den höchsten Wert seit 2001 verzeichnete, muss im Mai wieder Einbußen hinnehmen. Mit einem Minus von 11,5 Punkten weist er nun 23,7 Zähler auf – liegt damit aber immer noch rund 33 Punkte über dem entsprechenden Vorjahreswert. Der vierte Rückgang in Folge ist bei der Anschaffungsneigung zu verzeichnen. Der Gesamtindikator prognostiziert für Juni 2010 einen Wert von 3,5 Punkten nach revidiert 3,7 Zählern im Mai.

Die Ergebnisse der Studie „GfK-Konsumklima MAXX“ basieren auf monatlich rund 2000 Verbraucherinterviews, die im Auftrag der EU-Kommission durchgeführt werden.

Kontakt: www.gfk.com

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